Bunker-Reisen
(D) KZ Buchenwald 20.08.2003
Das KZ Buchenwald war eines der grössten Konzentrationslager des NS-Regimes, errichtet 1937 nahe Weimar. Hier inhaftierten die Nationalsozialisten politische Gegner, Juden, Sinti und Roma sowie andere verfolgte Gruppen. Die Haftbedingungen waren geprägt von Zwangsarbeit, Hunger und Gewalt. Über 56.000 Menschen starben infolge von Misshandlungen, Krankheiten oder gezielten Tötungen. Am 11. April 1945 wurde das Lager von US-Truppen befreit. Heute dient Buchenwald als Gedenkstätte und Mahnung gegen das Vergessen.
(D) KZ Flossenbürg 19.08.2003
Das KZ Flossenbürg wurde 1938 im heutigen Bayern errichtet und diente zunächst der Zwangsarbeit in nahegelegenen Steinbrüchen. Später entwickelte es sich zu einem weit verzweigten Lagersystem mit zahlreichen Aussenlagern. Insgesamt waren über 100.000 Menschen aus vielen europäischen Ländern inhaftiert, von denen Zehntausende ums Leben kamen. Besonders gegen Kriegsende verschärften sich die Bedingungen dramatisch. Am 23. April 1945 wurde das Lager von US-Truppen befreit. Heute ist Flossenbürg eine Gedenkstätte, die an die Opfer erinnert und zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mahnt.
(D) Nürnberg 18.08.2003
Reichsparteitagsgelände

Das Reichsparteitagsgelände Nürnberg ist ein weitläufiges Areal im Südosten Nürnbergs, das zwischen 1933 und 1938 als zentrale Propagandastätte des NS-Regimes entstand. Hier fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Neben der Kongresshalle und der Zeppelintribüne gehörten auch das Märzfeld für Militärparaden, die Grosse Strasse als zentrale Achse sowie das Deutsche Stadion (unvollendet) zu den geplanten Monumentalbauten. Heute dient das Gelände als historischer Lernort und Mahnmal.
(F) Utha Beach. Musée Airborne. Saint Mére-Eglise 03.06.2003
Das Musée Airborne ist ein bedeutendes Museum in der Normandie, das den amerikanischen Fallschirmjägern der 82. und 101. US-Luftlandedivision gewidmet ist. Es erinnert an ihren Einsatz während der Landung in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 (D-Day). Seit seiner Eröffnung 1964 zeigt das Museum in mehreren thematischen Gebäuden originale Flugzeuge, Ausrüstung und persönliche Gegenstände. Moderne Inszenierungen und interaktive Ausstellungen lassen Besucher die Ereignisse von Vorbereitung bis Befreiung hautnah erleben und würdigen die Rolle der Luftlandetruppen in der Schlacht um die Normandie.
(F) Utha Beach. Saint Mére-Eglise. Kriegsveteran der am D-Day mit einem Landungsboot ankam 02.06.2003
(F) Marineküstenbatterie Crisbecq. Saint-Marcouf 02.06.2003
Die Marineküstenbatterie Crisbecq (auch Batterie Marcouf) war eine deutsche Küstenartilleriestellung des Atlantikwalls bei Saint-Marcouf in der Normandie. Sie wurde ab 1941 durch die Organisation Todt errichtet und verfügte über mehrere schwere 21-cm-Geschütze mit einer Reichweite von über 30 km. Am D-Day, dem 6. Juni 1944, eröffnete sie früh das Feuer auf die alliierte Invasionsflotte und spielte eine bedeutende Rolle bei der Verteidigung von Utah Beach. Nach schweren Kämpfen und Munitionsmangel wurde die Stellung am 11. Juni 1944 aufgegeben.
(F) Varreville 02.06.03
Der Strand von Varreville liegt an der Ostküste der Halbinsel Cotentin und war Teil des alliierten Landungsabschnitts Operation Overlord. Die weiten, flachen Sandflächen boten günstige Bedingungen für die Landung, waren jedoch durch deutsche Befestigungen gesichert. Dazu gehörten Bunker, MG-Nester und Widerstandsnester des Atlantikwall. Heute sind noch Reste dieser Anlagen sichtbar und erinnern an die strategische Bedeutung des Ortes während des D-Days.
(F) Utha Beach. Musée du Debarquement. Saint Mairie du Mont 02.06.2003
Das Musée du Débarquement Utah Beach befindet sich direkt am historischen Landungsstrand der Alliierten vom 6. Juni 1944. Es wurde 1962 eröffnet und erzählt in chronologisch aufgebauten Ausstellungen die Ereignisse des D-Day – von der Vorbereitung bis zum erfolgreichen Verlauf der Landung. Zu sehen sind originale Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge und ein authentischer B-26-Bomber. Multimediale Inszenierungen und Zeitzeugenberichte vermitteln eindrucksvoll die strategische Bedeutung von Utah Beach und machen das Museum zu einem zentralen Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs.
(F) Utha Beach 02.06.2003
Der Utah Beach an der Küste der Normandie zählt zu den fünf Landungsstränden der alliierten Invasion am D-Day. Am 6. Juni 1944 gingen hier vor allem US-amerikanische Truppen an Land, um die deutsche Besatzung zurückzudrängen. Trotz schwieriger Bedingungen verlief die Landung vergleichsweise erfolgreich und mit geringeren Verlusten als erwartet. Heute erinnert ein Museum vor Ort an die Ereignisse, während der weitläufige Strand und die Dünenlandschaft Besucher zu einem ruhigen, geschichtsträchtigen Ort einladen.
(F) Omaha Beach. La Cambe. Deutscher Soldatenfriedhof 01.06.2003
Der deutsche Soldatenfriedhof La Cambe in der Normandie ist eine der zentralen Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs in Frankreich. Hier ruhen über 21.000 deutsche Soldaten, die überwiegend während der Kämpfe nach der alliierten Landung am 6. Juni 1944 gefallen sind. Die Anlage ist schlicht und würdevoll gestaltet: Dunkle Kreuze aus Lavagestein prägen das Bild, im Zentrum erhebt sich ein grasbewachsener Hügel (Tumulus), unter dem zahlreiche Gefallene in einem Massengrab bestattet sind. La Cambe dient heute als Ort der Erinnerung, Mahnung und Versöhnung.
(F) Omaha Beach. Pointe du Hoc 01.06.2003
Die Klippen von Pointe du Hoc in der Normandie sind ein eindrucksvoller Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs. Am 1. Juni 2003 präsentierte sich die Landschaft als stilles, von Kratern durchzogenes Gelände, das die Spuren der schweren Kämpfe des D-Day bewahrt. Zwischen zerbombten Bunkern und steilen Felsen wird die strategische Bedeutung des Ortes greifbar: Hier erklommen US-Ranger unter Lebensgefahr die Klippen, um deutsche Geschütze auszuschalten. Heute wirkt Pointe du Hoc zugleich rau und ruhig – ein Mahnmal für Mut, Opfer und die zerstörerische Kraft des Krieges.
(F) Omaha Beach. Vierville-sur-Mer. Musée D Day Omaha 01.06.2003
Das Musée D-Day Omaha in Vierville-sur-Mer ist ein privates Museum nahe der berühmten Landungsstrände der Normandie. Nur wenige hundert Meter von Omaha Beach entfernt, präsentiert es auf über 3.000 m² eine umfangreiche Sammlung originaler Ausrüstungsgegenstände, Waffen und persönlicher Objekte aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung basiert auf einer über Jahrzehnte aufgebauten Privatsammlung und vermittelt anschaulich den Alltag der Soldaten sowie die Ereignisse des 6. Juni 1944. Besonders hervorzuheben sind interaktive Elemente wie Audioguides und eine immersive Virtual-Reality-Erfahrung, die den D-Day eindrucksvoll erlebbar macht.
(F) Omaha Beach. Vierville-sur-Mer 01.06.2003
Omaha Beach bei Vierville-sur-Mer in der Normandie zählt zu den bekanntesten Landungsabschnitten des D-Day am 6. Juni 1944. Hier trafen amerikanische Truppen auf besonders starken deutschen Widerstand, steile Klippen und gut befestigte Stellungen. Die verlustreichen Kämpfe machten Omaha zum symbolträchtigsten Strand der alliierten Invasion. Heute erinnern Denkmäler, Bunkerreste und der nahegelegene Soldatenfriedhof an die Ereignisse und die Bedeutung dieses Ortes für die Befreiung Europas.
(F) Omaha Beach. Saint-Laurent-sur-Mer. Musée d‘Omaha Beache 01.06.2003
Das Musée d’Omaha Beach befindet sich in der Normandie nahe des berühmten Landungsstrandes der Alliierten vom 6. Juni 1944. Es widmet sich der Geschichte der Landung auf Omaha Beach und zeigt eine eindrucksvolle Sammlung von Originalfahrzeugen, Waffen, Uniformen und persönlichen Gegenständen der Soldaten. Multimediale Präsentationen und Zeitzeugenberichte vermitteln die dramatischen Ereignisse des D-Day anschaulich und bewegend. Das Museum bietet Besuchern einen tiefen Einblick in die militärischen Abläufe sowie die menschlichen Schicksale dieses entscheidenden Moments der Geschichte.
(F) Omaha Beach. Colleville-sur-Mer. Amerikanischer Soldatenfriedhof 01.06.2003
Omaha Beach bei Colleville-sur-Mer ist einer der bekanntesten Landungsabschnitte der alliierten Invasion am 6. Juni 1944. Hier trafen amerikanische Truppen auf besonders starken deutschen Widerstand, was zu hohen Verlusten führte. Oberhalb des Strandes liegt heute der Amerikanische Soldatenfriedhof mit über 9.000 Gräbern, die an die Gefallenen erinnern. Die Anlage gilt als Ort des Gedenkens und der Mahnung für Frieden und die Opfer des Zweiten Weltkriegs.
(F) Omaha Beach 01.06.2003
Omaha Beach war einer der fünf Landungsabschnitte der Alliierten während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Der Strand lag zwischen Sainte-Honorine-des-Pertes und Vierville-sur-Mer und wurde hauptsächlich von US-Truppen angegriffen. Starker deutscher Widerstand, gut ausgebaute Befestigungen und schwieriges Gelände führten zu hohen Verlusten. Trotz grosser Verluste gelang es den Alliierten, einen Brückenkopf zu errichten und den Vormarsch ins Landesinnere einzuleiten. Omaha Beach gilt als einer der blutigsten Abschnitte des D-Days und als Symbol für Opferbereitschaft und Entschlossenheit.
(F) Gold Beach. Batterie Longues-sur-Mer 01.06.2003
Die Batterie Longues-sur-Mer war eine deutsche Küstenartilleriestellung an der normannischen Küste in Frankreich und Teil des Atlantikwalls. Sie wurde zwischen 1943 und 1944 erbaut und bestand aus vier 152-mm-Geschützen in massiven Betonbunkern sowie einem Leitstand zur Feuerleitung. Am 6. Juni 1944, dem D-Day, beschoss die Batterie die alliierten Landungsflotten vor Omaha- und Gold-Beach und wurde anschliessend durch Schiffsartillerie und Luftangriffe ausser Gefecht gesetzt. Heute ist die Anlage weitgehend erhalten und eine wichtige historische Gedenkstätte der Landung in der Normandie.
(F) Gold Beach. Port-en-Bessin. Musée des Epaves 31.05.2003
Das Musée des Épaves Sous-Marines du Débarquement in Port-en-Bessin widmet sich den Wracks und Relikten des D-Day-Landungsgebiets vor der Küste der Normandie. Die Ausstellung basiert auf jahrzehntelangen Bergungen von Jacques Lemonchois, der seit 1970 militärische Fahrzeuge, Schiffsteile und persönliche Gegenstände aus den Wracks vor den Landungsstränden barg. Zu sehen sind unter anderem Panzer, Geschütze, Torpedos und zahlreiche Fundstücke aus gesunkenen Schiffen. Das Museum zeigt damit die maritime Seite der Landung und erinnert an die Ereignisse unter Wasser während des 6. Juni 1944.
(F) Gold Beach. Arromanches-les-Bains. Musée du Debarquement 31.05.2003
Das Musée du Débarquement in Arromanches-les-Bains widmet sich der Landung der Alliierten in der Normandy Landings am 6. Juni 1944. Im Mittelpunkt steht der künstliche Hafen „Mulberry B“, dessen Überreste noch heute vor der Küste sichtbar sind. Modelle, Filme, Originalobjekte und Karten erklären die logistische Meisterleistung der Hafenanlage und ihre entscheidende Rolle für die Versorgung der alliierten Truppen nach der Landung in der Normandie. Das Museum vermittelt anschaulich die technische Planung, den Bau und die militärische Bedeutung dieses außergewöhnlichen Hafens.
(F) Gold Beach 31.05.2003
Der Gold Beach ist einer der fünf Landungsabschnitte der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 während der Normandy landings. Der Strand lag im britischen Angriffssektor zwischen Omaha Beach und Juno Beach und erstreckte sich bei der Stadt Arromanches-les-Bains. Ziel war die Einnahme des Hafens von Bayeux und die Verbindung mit den kanadischen Truppen. Die Landung verlief erfolgreicher als an Omaha Beach, dennoch gab es starke deutsche Verteidigung und Verluste. Heute erinnern Museen, Bunkerreste und der künstliche Hafen „Mulberry B“ an die Ereignisse des D-Day.
(F) Juno Beach. Douvres-la-Délivrande. Musée Radar 30.05.2003
Das Musée Radar 1944 in Douvres-la-Délivrande befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen deutschen Radaranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Station mit dem Decknamen „Distelfink“ wurde ab 1942 gebaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Luft- und Seeraumüberwachung im Atlantikwall. Heute können Besucher mehrere originale Bunker besichtigen, in denen Ausstellungen zur Radartechnik, zum Alltag der Soldaten und zur Schlacht um die Anlage im Juni 1944 gezeigt werden. Ein besonderes Highlight ist das erhaltene Würzburg-Radar, eines der wenigen weltweit. Das Museum vermittelt anschaulich die Bedeutung der Radartechnik im Zweiten Weltkrieg.
(F) Juno Beach 30.05.2003
Die Juno Beach ist einer der fünf Landungsstrände der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944, dem sogenannten D-Day. Der Strandabschnitt wurde hauptsächlich von kanadischen Truppen angegriffen, deren Ziel es war, die deutschen Verteidigungsstellungen zu durchbrechen und ins Landesinnere vorzurücken. Trotz starker Gegenwehr und hoher Verluste gelang es den Alliierten, den Strand zu sichern und wichtige Orte im Hinterland zu erreichen. Juno Beach gilt heute als bedeutender Erinnerungsort für den Beitrag Kanadas zur Befreiung Europas vom Nationalsozialismus und ist Teil der historischen D-Day-Landungsstrände.
(F) Sword Beach. Colleville-Montgomery. Stellung Hillman 30.05.2003
Die Stellung Hillman war ein stark befestigter deutscher Widerstandsnest-Komplex des Atlantikwall in Colleville-Montgomery in der Normandie. Die Anlage bestand aus mehreren betonierten Bunkern, Geschützstellungen und unterirdischen Verbindungsgängen und sollte den Zugang zum Strand Sword Beach sichern. Am D-Day (6. Juni 1944) wurde die Stellung von britischen Truppen nach schweren Kämpfen erobert. Heute ist die Anlage teilweise restauriert und als historische Gedenkstätte zugänglich.
(F) Sword Beach. Ouistreham. Musée le Bunker 30.05.2003
Das Musée du Mur de l’Atlantique – Le Grand Bunker befindet sich in einem ehemaligen deutschen Feuerleitstand aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 17 Meter hohe, fünfstöckige Bunker diente zur Koordination der Küstenverteidigung an der Orne-Mündung. Heute zeigt das Museum originalgetreu rekonstruierte Räume wie Funkzentrale, Unterkunft und Beobachtungsposten. Besucher erhalten einen eindrucksvollen Einblick in Aufbau, Funktion und Alltag des Atlantikwalls sowie die Ereignisse rund um die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944.
(F) Sword Beach. Batterie de Merville 29.05.2003
Die Batterie de Merville in der Normandie war eine deutsche Küstenartilleriestellung im Zweiten Weltkrieg und spielte eine wichtige Rolle am D-Day während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Die stark befestigte Anlage sollte die Landungsstrände, insbesondere Sword Beach, unter Beschuss nehmen. In der Nacht zum D-Day griffen britische Fallschirmjäger der 6. Luftlandedivision die Batterie an und konnten sie nach schweren Kämpfen ausschalten. Heute ist die Anlage ein Museum und eine wichtige Gedenkstätte der Schlacht um die Normandie.
(F) Sword Beach 29.05.2003
Sword Beach war einer der fünf alliierten Landungsabschnitte während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Er lag östlich der Stadt Ouistreham und wurde vor allem von britischen Truppen angegriffen. Ziel war es, schnell ins Landesinnere vorzustoßen und eine Verbindung zu den Fallschirmjägern herzustellen. Trotz starken Widerstands gelang es den Alliierten, den Strand einzunehmen. Sword Beach spielte eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Landung und den Beginn der Befreiung Westeuropas.
(D) KZ Dachau 01.11.2002
Das KZ Dachau war eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager und wurde 1933 bei München errichtet. Es diente zunächst zur Inhaftierung politischer Gegner, später auch von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und anderen Verfolgten des NS-Regimes. Über 200.000 Menschen waren dort inhaftiert, zehntausende starben durch Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten oder Gewalt. Dachau wurde zum Modell für weitere Konzentrationslager. Heute ist das Gelände eine Gedenkstätte und erinnert an die Opfer sowie an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur.
(D) Berchtesgaden. Obersalzberg. Bunkeranlagen und Dokumentationszentrum 10.10.2002
Der Obersalzberg bei Berchtesgaden war während der NS-Zeit ein bedeutendes Machtzentrum. Hier befand sich der Berghof, einer von Adolf Hitlers wichtigsten Aufenthaltsorten. Unter dem Gelände entstand ein weit verzweigtes Bunkersystem, das Schutzräume, Verbindungswege und Versorgungsanlagen umfasste. Teile dieser Anlagen sind heute erhalten und zugänglich. Der Obersalzberg ist heute ein historischer Lernort, der die Geschichte des Nationalsozialismus dokumentiert und zur kritischen Auseinandersetzung anregt.
(D) Berchtesgaden. Obersalzberg. Kehlsteinhaus 10.10.2002
Das Kehlsteinhaus wurde 1938 auf 1.834 m Höhe als prestigeträchtiges Bauprojekt des NS-Regimes errichtet. Initiiert von Martin Bormann, entstand es in nur 13 Monaten unter extremen Bedingungen und mit hohem technischem Aufwand. Es war als Geschenk für Adolf Hitler gedacht, spielte jedoch politisch kaum eine Rolle, da er den Ort wegen seiner Höhenangst selten besuchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude weitgehend unzerstört und wurde später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute dient es als Mahnmal und dokumentiert die Geschichte des Nationalsozialismus.
(GB) London. National Army Museum 03.08.2002
Das National Army Museum ist das zentrale Museum zur Geschichte der britischen Armee und befindet sich im Londoner Stadtteil Chelsea. Es wurde 1960 gegründet und zeigt die Entwicklung der Armee vom 17. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellungen beleuchten besonders die Erfahrungen einzelner Soldaten und deren Einfluss auf Gesellschaft und Geschichte. Neben Uniformen, Kunstwerken und historischen Objekten bietet das Museum auch interaktive und multimediale Präsentationen. Der Eintritt ist frei, und wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Dauergalerien.
(GB) London. HSM Belfast 02.08.2002
Die HMS Belfast ist ein historischer Leichter Kreuzer der Royal Navy und liegt heute als Museumsschiff auf der Themse in London. Das Kriegsschiff wurde 1938 in Dienst gestellt und war im Zweiten Weltkrieg unter anderem am Nordmeergeleitverkehr und an der Landung in der Normandie beteiligt. Nach weiteren Einsätzen im Koreakrieg wurde das Schiff 1971 ausser Dienst gestellt und als Museum eröffnet. Besucher können heute zahlreiche Decks, Geschütztürme und Mannschaftsräume besichtigen und so einen Eindruck vom Leben an Bord eines Kriegsschiffes des 20. Jahrhunderts gewinnen.
(GB) London. Britain at War Museum 02.08.2002
Das Britain at War Museum in London zeigte das Leben in Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere während des London Blitz. Besucher konnten originalgetreue Straßenszenen, Luftschutzbunker, eine BBC-Radiostation sowie zahlreiche Ausstellungsstücke und Spezialeffekte erleben, die den Kriegsalltag von Soldaten und Zivilisten darstellten. Ziel der Ausstellung war es, die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung realistisch darzustellen. Das Museum befand sich nahe der London Bridge und war von 1992 bis 2013 geöffnet. Heute existiert die Ausstellung in dieser Form nicht mehr, ihre Sammlungen wurden an andere Organisationen übergeben.
(GB) London. Imperial War Museum 01.08.2002
Das Imperial War Museum in London wurde 1917 während des Ersten Weltkriegs gegründet und 1920 eröffnet. Es dokumentiert die Geschichte moderner Kriege mit besonderem Fokus auf Grossbritannien und das Commonwealth. Das Museum zeigt sowohl militärische als auch zivile Erfahrungen von Konflikten – von den Weltkriegen bis zu heutigen Kriegen. Zu den Ausstellungen gehören Panzer, Flugzeuge, persönliche Gegenstände, Fotografien, Kunstwerke und interaktive Installationen. Ziel des Museums ist es, die Auswirkungen von Krieg auf Menschen und Gesellschaft zu vermitteln und das Verständnis für Geschichte und Konflikte zu fördern.










































































































