Bunker-Reisen
(F) Fort Uhrich 24.07.2026
Für weitere Bilder oben klickenFort Uhrich gehört zu den bedeutendsten Bauwerken des ehemaligen Festungsgürtels von Strassburg. Es wurde zwischen 1873 und 1876 als Fort Werder nach dem Biehler-System durch das Deutsche Reich errichtet und diente der Verteidigung der südlichen Zugänge zur...
USS Growler (SSG-577) 28.04.2026
Die USS Growler (SSG-577) war ein konventionell angetriebenes Raketen-U-Boot der US-Navy, das während des Kalten Krieges als Teil des Regulus-Raketenprogramms diente. Sie war eines von nur zwei gebauten U-Booten ihrer Klasse und diente als frühes Beispiel für die seegestützte...
USS Intrepid (CV-11) 28.04.2026
Die USS Intrepid (CV-11) war ein Flugzeugträger der Essex-Klasse der United States Navy. Sie wurde 1943 in Dienst gestellt, nahm an den entscheidenden Pazifikschlachten des Zweiten Weltkriegs teil und diente später während des Kalten Kriegs und des Vietnamkriegs. Seit 1982 liegt sie als...
CGC Taney (WHEC-37) Coast Guard 25.04.2026
Die USCGC Taney (WHEC-37) war ein Hochseeschiff der US-Küstenwache (United States Coast Guard), das von 1936 bis 1986 im Dienst stand. Sie ist berühmt als das letzte noch existierende Schiff, das den Angriff auf Pearl Harbor 1941 überstand, und diente später in mehreren Kriegen. Zentrale Fakten...
U-Boot USS Torsk (SS-423) 25.04.2026
Die USS Torsk (SS-423) ist ein U-Boot der Balao-Klasse der United States Navy, das im Zweiten Weltkrieg diente. Sie wurde 1944 in Dienst gestellt und ist besonders bekannt für das Versenken der letzten japanischen Schiffe des Krieges. Heute ist sie als Museumsschiff in Baltimore, Maryland,...
Tag 61-62 | 23.-24.04.2026 | Norfolk – Relingblick auf die Navy
Nach einem Seetag wirkt Norfolk zunächst überraschend bodenständig. Ein paar Strassenzüge, Backstein, Cafés, dazu der Geruch von Wasser in der Luft. Alles eher ruhig als spektakulär. Wir drehen eine kurze Runde durch die Innenstadt, schauen hinüber zum Elizabeth River, und ohne dass es sich...
Schlachtschiff USS Wisconsin (BB-64) 24.04.2026
Die USS Wisconsin (BB-64) ist ein Schlachtschiff der Iowa-Klasse der United States Navy. Sie wurde 1944 in Dienst gestellt und diente in drei großen Konflikten: im Zweiten Weltkrieg, im Koreakrieg und im Golfkrieg. Heute ist sie ein Museumsschiff im Nauticus-Komplex in Norfolk, Virginia,...
(Peru) Callao. Museo del Ejército – Fortaleza Real Felipe 25.03.2026
Das Museo del Ejército – Fortaleza Real Felipe befindet sich in der historischen Fortaleza Real Felipe im Hafen von Callao bei Lima und gehört zu den bedeutendsten militärhistorischen Anlagen Perus. Die im 18. Jahrhundert von den Spaniern erbaute Festung diente dem Schutz des Hafens vor Piraten...
(Uruguay) Punta del Este. Panzerschiff Admiral Graf Spee 28.02.2026
Die Admiral Graf Spee, ein Panzerschiff der Kriegsmarine, operierte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs als Handelsstörer im Südatlantik und versenkte neun Handelsschiffe ohne Menschenverluste. Am 13. Dezember 1939 wurde sie im Gefecht vor dem Río de la Plata von drei britischen Kreuzern...
(CH) Sasso San Gottardo 26.09.2025
Das Sasso San Gottardo ist ein Museum und historischer Militärbunker im Inneren des Gotthardpasses in der Schweiz. Die ehemalige Festungsanlage wurde während des Zweiten Weltkriegs gebaut, um die wichtige Nord-Süd-Verbindung zu schützen. Heute beherbergt die Anlage Ausstellungen zur...
(F) Combat de la Hardt 13.09.2024
Das Combat de la Hardt fand im Januar 1945 im elsässischen Hardtwald nahe Colmar statt. Es war Teil der Kämpfe um den sogenannten Colmarer Kessel im Zweiten Weltkrieg. Französische und amerikanische Truppen trafen auf hartnäckigen deutschen Widerstand unter schwierigen Winterbedingungen....
(F) Ouvrage Simserhof 19.07.2024
Die Ouvrage Simserhof ist eine der größten Festungsanlagen der französischen Maginot-Linie im Elsass-Lothringen. Die zwischen 1929 und 1938 erbaute Anlage diente der Verteidigung der französischen Grenze zu Deutschland. Simserhof besteht aus mehreren Kampfbunkern, unterirdischen...
(D) Pfeiler Reichsautobahn. Breisach 27.12.2022
Der Pfeiler der Reichsautobahn bei Breisach ist ein unvollendetes Brückenbauwerk aus der Zeit des Autobahnbaus im Dritten Reich. Er gehört zu den Relikten der geplanten, aber nie fertiggestellten Rheinquerung der Reichsautobahn zwischen Deutschland und Frankreich bei Breisach. Der einzelne...
(F) Feste Obergentringen, Thionville 24.07.2022
Die Feste Obergentringen (französisch: Ouvrage de Galgenberg) bei Thionville ist eine der grössten und stärksten Festungen der ehemaligen deutschen Moselstellung. Sie wurde zwischen 1899 und 1906 vom Deutschen Kaiserreich erbaut, um die Grenze zu Frankreich zu sichern. Die Anlage...
(F) Fort Casso, Rohrbach-lès-Bitche 08.07.2022
Fort Casso ist ein ehemaliges Artilleriewerk der Maginot-Linie bei Rohrbach-lès-Bitche im Département Moselle in Frankreich. Die Anlage wurde in den 1930er-Jahren zur Verteidigung der französischen Grenze errichtet und gehörte zum befestigten Sektor Rohrbach. Das Werk bestand aus...
(F) Grand Barrage de Herbitzheim 18.08.2021
Für weitere Bilder oben klickenDer Grand Barrage de Herbitzheim war kein gewöhnlicher Staudamm, sondern ein militärisches Überschwemmungsbauwerk der französischen Maginot-Linie. Militärische Funktion Bei Herbitzheim lag die sogenannte Saarlücke (Trouée de la Sarre). Weil der hohe...
(D) Beckingen. Westwallbunker Wh 720 13.08.2021
Für weitere Bilder oben klickenDer Westwallbunker WH 720 „Otto“ in Beckingen-Saarfels wurde vermutlich 1939 im Rahmen des Aachen-Saar-Programms errichtet. Er gehörte zu den zahlreichen Befestigungen, die das NS-Regime zur Sicherung der deutschen Westgrenze gegenüber Frankreich bauen liess. Im Raum...
(D) Beckingen. Bunker 767 13.08.2021
Für weitere Bilder oben klickenDer Bunker WH 767 am Pfaffenkopfweg gehörte zur zweiten deutschen Verteidigungslinie zwischen Saarbrücken und Beckingen, der sogenannten „Hilgenbach-Stellung“. Diese war Teil des Westwalls, den das NS-Regime als Grenzbefestigung gegenüber Frankreich errichten liess....
(D) B-Werk Besseringen 12.08.2021
Für weitere Bilder oben klickenDas B-Werk Besseringen wurde 1938/39 als Teil der Saarstellung des Westwalls errichtet. Die offizielle Bezeichnung lautete zunächst Bunker N 38401, später WH 118. Die „B-Werke“ waren die grössten und kampfstärksten Anlagen des Westwalls; insgesamt entstanden nur 32...
(F) Le Barrage de Sarralbe 13.08.2020
Für weitere Bilder oben klickenDas Barrage de Sarralbe wurde zwischen 1932 und 1934 als Teil des französischen Verteidigungssystems in der „Saarlücke“ errichtet. Heute wird dieses System meist als Ligne Maginot aquatique bezeichnet. Anstelle grosser Festungswerke nutzte man hier Flüsse, Teiche,...
(F) Fort de Mutzig. Feste Kaiser Wilhelm II 10.08.2020
Für weitere Bilder oben klickenDie Feste Kaiser Wilhelm II., heute Fort de Mutzig genannt, wurde zwischen 1893 und 1916 vom Deutschen Kaiserreich im damals deutschen Elsass errichtet. Sie sollte das Breuschtal sperren, den Eisenbahnknoten Molsheim schützen und einen französischen Vormarsch auf...
(F) Guadeloupe. Fort Fleur d’épée 12.12.2018
Für weitere Bilder oben klickenDas Fort Fleur d’Épée liegt auf einer Anhöhe bei Le Gosier auf Grande-Terre und beherrscht die Grosse Bucht sowie den östlichen Land- und Seezugang nach Pointe-à-Pitre. Es war damit eine der wichtigsten Befestigungen Guadeloupes. Während der britischen Besetzung von...
(F) Guadeloupe. Basse-Terre. Fort Delgrès 11.12.2018
Für weitere Bilder oben klickenDas Fort Delgrès liegt auf einer Anhöhe über Basse-Terre und kontrollierte den Hafen, die Stadt und die Zufahrtswege entlang der Karibikküste. Seine Ursprünge reichen bis 1649/50 zurück, als der französische Gouverneur und Kolonialherr Charles Houël dort einen...
(F) Guadeloupe. Trois Rivières 01.12.2018
Für weitere Bilder oben klickenTrois-Rivières besass keine grosse geschlossene Festung wie Basse-Terre. Seine Verteidigung beruhte auf einem Netz aus Küstenbatterien, Redouten und Erdverschanzungen. Aufgrund seiner erhöhten Lage gegenüber dem Kanal von Les Saintes eignete sich das Gebiet besonders...
(F) Guadeloupe. Vieux Fort 01.12.2018
Für weitere Bilder oben klickenDie Gemeinde Vieux-Fort verdankt ihren Namen dem Fort Royal, das auch als Vieux-Fort L’Olive oder Fort L’Olive bezeichnet wurde. Es lag an der Südspitze der Insel Basse-Terre, von wo aus der Kanal von Les Saintes, die Küstenzufahrt und der östliche Zugang zur Reede...
(B) Brüssel. Musée royal de l’armée et de l’histoire militaire 11.04.2015
Für weitere Bilder oben klickenBrüssel – Königliches Museum der Armee und Militärgeschichte Das Militärmuseum im Brüsseler Jubelpark geht auf die Weltausstellung von 1910 zurück. Damals stellte der junge Offizier Louis Leconte rund 900 Objekte zusammen, die die militärische Vergangenheit Belgiens...
(GB) London. HMS Belfast 13.01.2014
Für weitere Bilder oben klickenDie HMS Belfast ist ein britischer leichter Kreuzer der Town-Klasse und heute eines der bekanntesten Museumsschiffe Europas. Das Kriegsschiff wurde bei Harland & Wolff in Belfast gebaut, am 17. März 1938 vom Stapel gelassen und am 5. August 1939 in den Dienst der...
(D) Oranienburg – Konzentrationslager Sachsenhausen 04.08.2013
Für weitere Bilder oben klickenDas Konzentrationslager Sachsenhausen wurde im Sommer 1936 in Oranienburg nördlich von Berlin errichtet. Häftlinge aus anderen Lagern mussten das Gelände aufbauen. Die SS plante Sachsenhausen als sogenanntes „Modell- und Schulungslager“: Seine Architektur sollte die...
(D) Nürnberg. Reichsparteigelände 27.12.2012
Für weitere Bilder oben klickenDas ehemalige Reichsparteitagsgelände liegt im Südosten Nürnbergs am Dutzendteich. Von 1933 bis 1938 veranstaltete die NSDAP dort ihre jährlichen Reichsparteitage. Diese waren keine gewöhnlichen Parteiversammlungen, sondern sorgfältig inszenierte Propagandaspektakel...
(D) Dresden. Militärhistorisches Museum der Bundeswehr 06.05.2012
Für weitere Bilder oben klickenDas Militärhistorische Museum befindet sich im ehemaligen Arsenal der Dresdner Albertstadt. Seine Sammlungstradition reicht bis zum 1559 gegründeten kursächsischen Hauptzeughaus zurück, in dem Waffen und Kriegstrophäen aufbewahrt wurden. Nach dem...
(A) Wien. Heeresgeschichtliches Musseum 07.12.2011
Für weitere Bilder oben klickenDas Heeresgeschichtliche Museum befindet sich im Wiener Arsenal, einem grossen Militärkomplex, der nach der Revolution von 1848 errichtet wurde. Das Museumsgebäude entstand zwischen 1850 und 1856 nach Plänen des dänischen Architekten Theophil Hansen. Es gilt als...
(D) Hamburg. Internationales Maritimes Museum 17.07.2011
Für weitere Bilder oben klickenDas Internationale Maritime Museum Hamburg befindet sich im Kaispeicher B in der HafenCity. Anders als viele staatliche Schifffahrtsmuseen entstand es aus einer privaten Sammlung. Ihr Begründer war der Hamburger Journalist und langjährige Verlagsmanager Peter Tamm...
(D) Hamburg. U-434 16.07.2011
Für weitere Bilder oben klickenDas Hamburger U-434 ist ein ehemaliges sowjetisches Jagd-U-Boot der Tango-Klasse. Seine ursprüngliche Bezeichnung lautete B-515; „434“ war seine am Turm angebrachte Bordnummer. Es handelt sich somit nicht um ein deutsches U-Boot, sondern um ein erhaltenes...
(D) Hamburg. Zombeck-Bunker – 15.07.2011
Für weitere Bilder oben klickenDie Hamburger Zombeck-Bunker sind zivile Luftschutztürme aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie wurden nicht als militärische Gefechtsstände errichtet, sondern sollten Passanten und Reisende bei Luftangriffen schnell aufnehmen. Besonders bekannt ist der 1940...
(D) Hamburg. Cap San Diego 15.07.2011
Für weitere Bilder oben klickenDie Cap San Diego ist ein ehemaliger Stückgutfrachter der Reederei Hamburg Süd und heute eines der bedeutendsten Museumsschiffe Deutschlands. Sie liegt an der Überseebrücke im Hamburger Hafen und gilt als grsstes fahrtüchtiges Museumsfrachtschiff der Welt. Das Schiff...
(D) Konzentrationslager Dachau. 03.04.2011
Für weitere Bilder oben klickenDas Konzentrationslager Dachau wurde am 22. März 1933 auf dem Gelände einer stillgelegten Pulver- und Munitionsfabrik nordwestlich von München eröffnet. Es war eines der ersten Konzentrationslager des NS-Regimes und bestand bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Dachau...
(D) Konzentrationslager Flossebürg 06.06.2010
Für weitere Bilder oben klickenDas Konzentrationslager Flossenbürg wurde im Mai 1938 von der SS nahe der tschechoslowakischen Grenze errichtet. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die grossen Granitvorkommen der Region. Die SS wollte die Arbeitskraft der Gefangenen wirtschaftlich ausbeuten...
(D) Röthenbach. Museum für Historische Wehrtechnik 05.06.2010
Für weitere Bilder oben klickenDas Museum für historische Wehrtechnik befindet sich in Röthenbach an der Pegnitz bei Nürnberg. Anders als eine ehemalige Festung oder Kaserne ist es kein historischer Militärstandort, sondern eine nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene technische Sammlung. Träger...
(D) Nürnberg. Reichsparteitagsgelände 04.06.2010
Für weitere Bilder oben klickenDas ehemalige Reichsparteitagsgelände am Nürnberger Dutzendteich gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Zeugnissen nationalsozialistischer Architektur und Propaganda. Teile des Areals waren ursprünglich ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der Luitpoldhain entstand...
(F) Eperlecques. Blockhaus. V2 Bunker 29.07.2009
Für weitere Bilder oben klickenDas Blockhaus d’Éperlecques liegt im Wald von Éperlecques bei Watten, rund zehn Kilometer nordwestlich von Saint-Omer. Es war das erste grosse deutsche Bunkerprojekt, das als weitgehend selbstständige Basis für die ballistische Rakete A4 – später propagandistisch...
(F) Wizernes. La Coupole. V2 Bunker 29.07.2009
Für weitere Bilder oben klickenLa Coupole liegt zwischen Wizernes und Helfaut, etwa fünf Kilometer südlich von Saint-Omer und rund 180 Kilometer von London entfernt. Der monumentale Bunker wurde 1943 und 1944 von der deutschen Besatzungsmacht als geschützte Basis für die ballistische Rakete A4,...
(F) Audinghen. Batterie Todt 28.07.2009
Für weitere Bilder oben klickenDie Batterie Todt liegt bei Haringzelles südlich des Cap Gris-Nez, an der engsten Stelle des Ärmelkanals. Die englische Küste bei Dover ist dort nur rund 30 Kilometer entfernt. Aufgrund dieser Lage errichtete die deutsche Kriegsmarine nach der Besetzung...
(F) Ambleteuse. Musée 39–45 28.07.2009
Für weitere Bilder oben klickenDas Musée 39–45 in Ambleteuse ist ein privates militärhistorisches Museum, das sich vollständig dem Zweiten Weltkrieg widmet. Es entstand aus der Sammlung von Denis Barbe und Christophe Deschodt, die über vier Jahrzehnte Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Dokumente...
(D) KZ Buchenwald 20.08.2003
Das KZ Buchenwald war eines der grössten Konzentrationslager des NS-Regimes, errichtet 1937 nahe Weimar. Hier inhaftierten die Nationalsozialisten politische Gegner, Juden, Sinti und Roma sowie andere verfolgte Gruppen. Die Haftbedingungen waren geprägt von Zwangsarbeit, Hunger und Gewalt. Über 56.000 Menschen starben infolge von Misshandlungen, Krankheiten oder gezielten Tötungen. Am 11. April 1945 wurde das Lager von US-Truppen befreit. Heute dient Buchenwald als Gedenkstätte und Mahnung gegen das Vergessen.
(D) KZ Flossenbürg 19.08.2003
Das KZ Flossenbürg wurde 1938 im heutigen Bayern errichtet und diente zunächst der Zwangsarbeit in nahegelegenen Steinbrüchen. Später entwickelte es sich zu einem weit verzweigten Lagersystem mit zahlreichen Aussenlagern. Insgesamt waren über 100.000 Menschen aus vielen europäischen Ländern inhaftiert, von denen Zehntausende ums Leben kamen. Besonders gegen Kriegsende verschärften sich die Bedingungen dramatisch. Am 23. April 1945 wurde das Lager von US-Truppen befreit. Heute ist Flossenbürg eine Gedenkstätte, die an die Opfer erinnert und zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mahnt.
(D) Nürnberg 18.08.2003
Reichsparteitagsgelände
Das Reichsparteitagsgelände Nürnberg ist ein weitläufiges Areal im Südosten Nürnbergs, das zwischen 1933 und 1938 als zentrale Propagandastätte des NS-Regimes entstand. Hier fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Neben der Kongresshalle und der Zeppelintribüne gehörten auch das Märzfeld für Militärparaden, die Grosse Strasse als zentrale Achse sowie das Deutsche Stadion (unvollendet) zu den geplanten Monumentalbauten. Heute dient das Gelände als historischer Lernort und Mahnmal.
(F) Utha Beach. Musée Airborne. Saint Mére-Eglise 03.06.2003
Das Musée Airborne ist ein bedeutendes Museum in der Normandie, das den amerikanischen Fallschirmjägern der 82. und 101. US-Luftlandedivision gewidmet ist. Es erinnert an ihren Einsatz während der Landung in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 (D-Day). Seit seiner Eröffnung 1964 zeigt das Museum in mehreren thematischen Gebäuden originale Flugzeuge, Ausrüstung und persönliche Gegenstände. Moderne Inszenierungen und interaktive Ausstellungen lassen Besucher die Ereignisse von Vorbereitung bis Befreiung hautnah erleben und würdigen die Rolle der Luftlandetruppen in der Schlacht um die Normandie.
(F) Utha Beach. Saint Mére-Eglise. Kriegsveteran der am D-Day mit einem Landungsboot ankam 02.06.2003
(F) Marineküstenbatterie Crisbecq. Saint-Marcouf 02.06.2003
Die Marineküstenbatterie Crisbecq (auch Batterie Marcouf) war eine deutsche Küstenartilleriestellung des Atlantikwalls bei Saint-Marcouf in der Normandie. Sie wurde ab 1941 durch die Organisation Todt errichtet und verfügte über mehrere schwere 21-cm-Geschütze mit einer Reichweite von über 30 km. Am D-Day, dem 6. Juni 1944, eröffnete sie früh das Feuer auf die alliierte Invasionsflotte und spielte eine bedeutende Rolle bei der Verteidigung von Utah Beach. Nach schweren Kämpfen und Munitionsmangel wurde die Stellung am 11. Juni 1944 aufgegeben.
(F) Varreville 02.06.03
Der Strand von Varreville liegt an der Ostküste der Halbinsel Cotentin und war Teil des alliierten Landungsabschnitts Operation Overlord. Die weiten, flachen Sandflächen boten günstige Bedingungen für die Landung, waren jedoch durch deutsche Befestigungen gesichert. Dazu gehörten Bunker, MG-Nester und Widerstandsnester des Atlantikwall. Heute sind noch Reste dieser Anlagen sichtbar und erinnern an die strategische Bedeutung des Ortes während des D-Days.
(F) Utha Beach. Musée du Debarquement. Saint Mairie du Mont 02.06.2003
Das Musée du Débarquement Utah Beach befindet sich direkt am historischen Landungsstrand der Alliierten vom 6. Juni 1944. Es wurde 1962 eröffnet und erzählt in chronologisch aufgebauten Ausstellungen die Ereignisse des D-Day – von der Vorbereitung bis zum erfolgreichen Verlauf der Landung. Zu sehen sind originale Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge und ein authentischer B-26-Bomber. Multimediale Inszenierungen und Zeitzeugenberichte vermitteln eindrucksvoll die strategische Bedeutung von Utah Beach und machen das Museum zu einem zentralen Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs.
(F) Utha Beach 02.06.2003
Der Utah Beach an der Küste der Normandie zählt zu den fünf Landungsstränden der alliierten Invasion am D-Day. Am 6. Juni 1944 gingen hier vor allem US-amerikanische Truppen an Land, um die deutsche Besatzung zurückzudrängen. Trotz schwieriger Bedingungen verlief die Landung vergleichsweise erfolgreich und mit geringeren Verlusten als erwartet. Heute erinnert ein Museum vor Ort an die Ereignisse, während der weitläufige Strand und die Dünenlandschaft Besucher zu einem ruhigen, geschichtsträchtigen Ort einladen.
(F) Omaha Beach. La Cambe. Deutscher Soldatenfriedhof 01.06.2003
Der deutsche Soldatenfriedhof La Cambe in der Normandie ist eine der zentralen Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs in Frankreich. Hier ruhen über 21.000 deutsche Soldaten, die überwiegend während der Kämpfe nach der alliierten Landung am 6. Juni 1944 gefallen sind. Die Anlage ist schlicht und würdevoll gestaltet: Dunkle Kreuze aus Lavagestein prägen das Bild, im Zentrum erhebt sich ein grasbewachsener Hügel (Tumulus), unter dem zahlreiche Gefallene in einem Massengrab bestattet sind. La Cambe dient heute als Ort der Erinnerung, Mahnung und Versöhnung.
(F) Omaha Beach. Pointe du Hoc 01.06.2003
Die Klippen von Pointe du Hoc in der Normandie sind ein eindrucksvoller Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs. Am 1. Juni 2003 präsentierte sich die Landschaft als stilles, von Kratern durchzogenes Gelände, das die Spuren der schweren Kämpfe des D-Day bewahrt. Zwischen zerbombten Bunkern und steilen Felsen wird die strategische Bedeutung des Ortes greifbar: Hier erklommen US-Ranger unter Lebensgefahr die Klippen, um deutsche Geschütze auszuschalten. Heute wirkt Pointe du Hoc zugleich rau und ruhig – ein Mahnmal für Mut, Opfer und die zerstörerische Kraft des Krieges.
(F) Omaha Beach. Vierville-sur-Mer. Musée D Day Omaha 01.06.2003
Das Musée D-Day Omaha in Vierville-sur-Mer ist ein privates Museum nahe der berühmten Landungsstrände der Normandie. Nur wenige hundert Meter von Omaha Beach entfernt, präsentiert es auf über 3.000 m² eine umfangreiche Sammlung originaler Ausrüstungsgegenstände, Waffen und persönlicher Objekte aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung basiert auf einer über Jahrzehnte aufgebauten Privatsammlung und vermittelt anschaulich den Alltag der Soldaten sowie die Ereignisse des 6. Juni 1944. Besonders hervorzuheben sind interaktive Elemente wie Audioguides und eine immersive Virtual-Reality-Erfahrung, die den D-Day eindrucksvoll erlebbar macht.
(F) Omaha Beach. Vierville-sur-Mer 01.06.2003
Omaha Beach bei Vierville-sur-Mer in der Normandie zählt zu den bekanntesten Landungsabschnitten des D-Day am 6. Juni 1944. Hier trafen amerikanische Truppen auf besonders starken deutschen Widerstand, steile Klippen und gut befestigte Stellungen. Die verlustreichen Kämpfe machten Omaha zum symbolträchtigsten Strand der alliierten Invasion. Heute erinnern Denkmäler, Bunkerreste und der nahegelegene Soldatenfriedhof an die Ereignisse und die Bedeutung dieses Ortes für die Befreiung Europas.
(F) Omaha Beach. Saint-Laurent-sur-Mer. Musée d‘Omaha Beache 01.06.2003
Das Musée d’Omaha Beach befindet sich in der Normandie nahe des berühmten Landungsstrandes der Alliierten vom 6. Juni 1944. Es widmet sich der Geschichte der Landung auf Omaha Beach und zeigt eine eindrucksvolle Sammlung von Originalfahrzeugen, Waffen, Uniformen und persönlichen Gegenständen der Soldaten. Multimediale Präsentationen und Zeitzeugenberichte vermitteln die dramatischen Ereignisse des D-Day anschaulich und bewegend. Das Museum bietet Besuchern einen tiefen Einblick in die militärischen Abläufe sowie die menschlichen Schicksale dieses entscheidenden Moments der Geschichte.
(F) Omaha Beach. Colleville-sur-Mer. Amerikanischer Soldatenfriedhof 01.06.2003
Omaha Beach bei Colleville-sur-Mer ist einer der bekanntesten Landungsabschnitte der alliierten Invasion am 6. Juni 1944. Hier trafen amerikanische Truppen auf besonders starken deutschen Widerstand, was zu hohen Verlusten führte. Oberhalb des Strandes liegt heute der Amerikanische Soldatenfriedhof mit über 9.000 Gräbern, die an die Gefallenen erinnern. Die Anlage gilt als Ort des Gedenkens und der Mahnung für Frieden und die Opfer des Zweiten Weltkriegs.
(F) Omaha Beach 01.06.2003
Omaha Beach war einer der fünf Landungsabschnitte der Alliierten während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Der Strand lag zwischen Sainte-Honorine-des-Pertes und Vierville-sur-Mer und wurde hauptsächlich von US-Truppen angegriffen. Starker deutscher Widerstand, gut ausgebaute Befestigungen und schwieriges Gelände führten zu hohen Verlusten. Trotz grosser Verluste gelang es den Alliierten, einen Brückenkopf zu errichten und den Vormarsch ins Landesinnere einzuleiten. Omaha Beach gilt als einer der blutigsten Abschnitte des D-Days und als Symbol für Opferbereitschaft und Entschlossenheit.
(F) Gold Beach. Batterie Longues-sur-Mer 01.06.2003
Die Batterie Longues-sur-Mer war eine deutsche Küstenartilleriestellung an der normannischen Küste in Frankreich und Teil des Atlantikwalls. Sie wurde zwischen 1943 und 1944 erbaut und bestand aus vier 152-mm-Geschützen in massiven Betonbunkern sowie einem Leitstand zur Feuerleitung. Am 6. Juni 1944, dem D-Day, beschoss die Batterie die alliierten Landungsflotten vor Omaha- und Gold-Beach und wurde anschliessend durch Schiffsartillerie und Luftangriffe ausser Gefecht gesetzt. Heute ist die Anlage weitgehend erhalten und eine wichtige historische Gedenkstätte der Landung in der Normandie.
(F) Gold Beach. Port-en-Bessin. Musée des Epaves 31.05.2003
Das Musée des Épaves Sous-Marines du Débarquement in Port-en-Bessin widmet sich den Wracks und Relikten des D-Day-Landungsgebiets vor der Küste der Normandie. Die Ausstellung basiert auf jahrzehntelangen Bergungen von Jacques Lemonchois, der seit 1970 militärische Fahrzeuge, Schiffsteile und persönliche Gegenstände aus den Wracks vor den Landungsstränden barg. Zu sehen sind unter anderem Panzer, Geschütze, Torpedos und zahlreiche Fundstücke aus gesunkenen Schiffen. Das Museum zeigt damit die maritime Seite der Landung und erinnert an die Ereignisse unter Wasser während des 6. Juni 1944.
(F) Gold Beach. Arromanches-les-Bains. Musée du Debarquement 31.05.2003
Das Musée du Débarquement in Arromanches-les-Bains widmet sich der Landung der Alliierten in der Normandy Landings am 6. Juni 1944. Im Mittelpunkt steht der künstliche Hafen „Mulberry B“, dessen Überreste noch heute vor der Küste sichtbar sind. Modelle, Filme, Originalobjekte und Karten erklären die logistische Meisterleistung der Hafenanlage und ihre entscheidende Rolle für die Versorgung der alliierten Truppen nach der Landung in der Normandie. Das Museum vermittelt anschaulich die technische Planung, den Bau und die militärische Bedeutung dieses außergewöhnlichen Hafens.
(F) Gold Beach 31.05.2003
Der Gold Beach ist einer der fünf Landungsabschnitte der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 während der Normandy landings. Der Strand lag im britischen Angriffssektor zwischen Omaha Beach und Juno Beach und erstreckte sich bei der Stadt Arromanches-les-Bains. Ziel war die Einnahme des Hafens von Bayeux und die Verbindung mit den kanadischen Truppen. Die Landung verlief erfolgreicher als an Omaha Beach, dennoch gab es starke deutsche Verteidigung und Verluste. Heute erinnern Museen, Bunkerreste und der künstliche Hafen „Mulberry B“ an die Ereignisse des D-Day.
(F) Juno Beach. Douvres-la-Délivrande. Musée Radar 30.05.2003
Das Musée Radar 1944 in Douvres-la-Délivrande befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen deutschen Radaranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Station mit dem Decknamen „Distelfink“ wurde ab 1942 gebaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Luft- und Seeraumüberwachung im Atlantikwall. Heute können Besucher mehrere originale Bunker besichtigen, in denen Ausstellungen zur Radartechnik, zum Alltag der Soldaten und zur Schlacht um die Anlage im Juni 1944 gezeigt werden. Ein besonderes Highlight ist das erhaltene Würzburg-Radar, eines der wenigen weltweit. Das Museum vermittelt anschaulich die Bedeutung der Radartechnik im Zweiten Weltkrieg.
(F) Juno Beach 30.05.2003
Die Juno Beach ist einer der fünf Landungsstrände der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944, dem sogenannten D-Day. Der Strandabschnitt wurde hauptsächlich von kanadischen Truppen angegriffen, deren Ziel es war, die deutschen Verteidigungsstellungen zu durchbrechen und ins Landesinnere vorzurücken. Trotz starker Gegenwehr und hoher Verluste gelang es den Alliierten, den Strand zu sichern und wichtige Orte im Hinterland zu erreichen. Juno Beach gilt heute als bedeutender Erinnerungsort für den Beitrag Kanadas zur Befreiung Europas vom Nationalsozialismus und ist Teil der historischen D-Day-Landungsstrände.
(F) Sword Beach. Colleville-Montgomery. Stellung Hillman 30.05.2003
Die Stellung Hillman war ein stark befestigter deutscher Widerstandsnest-Komplex des Atlantikwall in Colleville-Montgomery in der Normandie. Die Anlage bestand aus mehreren betonierten Bunkern, Geschützstellungen und unterirdischen Verbindungsgängen und sollte den Zugang zum Strand Sword Beach sichern. Am D-Day (6. Juni 1944) wurde die Stellung von britischen Truppen nach schweren Kämpfen erobert. Heute ist die Anlage teilweise restauriert und als historische Gedenkstätte zugänglich.
(F) Sword Beach. Ouistreham. Musée le Bunker 30.05.2003
Das Musée du Mur de l’Atlantique – Le Grand Bunker befindet sich in einem ehemaligen deutschen Feuerleitstand aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 17 Meter hohe, fünfstöckige Bunker diente zur Koordination der Küstenverteidigung an der Orne-Mündung. Heute zeigt das Museum originalgetreu rekonstruierte Räume wie Funkzentrale, Unterkunft und Beobachtungsposten. Besucher erhalten einen eindrucksvollen Einblick in Aufbau, Funktion und Alltag des Atlantikwalls sowie die Ereignisse rund um die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944.
(F) Sword Beach. Batterie de Merville 29.05.2003
Die Batterie de Merville in der Normandie war eine deutsche Küstenartilleriestellung im Zweiten Weltkrieg und spielte eine wichtige Rolle am D-Day während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Die stark befestigte Anlage sollte die Landungsstrände, insbesondere Sword Beach, unter Beschuss nehmen. In der Nacht zum D-Day griffen britische Fallschirmjäger der 6. Luftlandedivision die Batterie an und konnten sie nach schweren Kämpfen ausschalten. Heute ist die Anlage ein Museum und eine wichtige Gedenkstätte der Schlacht um die Normandie.
(F) Sword Beach 29.05.2003
Sword Beach war einer der fünf alliierten Landungsabschnitte während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Er lag östlich der Stadt Ouistreham und wurde vor allem von britischen Truppen angegriffen. Ziel war es, schnell ins Landesinnere vorzustoßen und eine Verbindung zu den Fallschirmjägern herzustellen. Trotz starken Widerstands gelang es den Alliierten, den Strand einzunehmen. Sword Beach spielte eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Landung und den Beginn der Befreiung Westeuropas.
(D) KZ Dachau 01.11.2002
Das KZ Dachau war eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager und wurde 1933 bei München errichtet. Es diente zunächst zur Inhaftierung politischer Gegner, später auch von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und anderen Verfolgten des NS-Regimes. Über 200.000 Menschen waren dort inhaftiert, zehntausende starben durch Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten oder Gewalt. Dachau wurde zum Modell für weitere Konzentrationslager. Heute ist das Gelände eine Gedenkstätte und erinnert an die Opfer sowie an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur.
(D) Berchtesgaden. Obersalzberg. Bunkeranlagen und Dokumentationszentrum 10.10.2002
Der Obersalzberg bei Berchtesgaden war während der NS-Zeit ein bedeutendes Machtzentrum. Hier befand sich der Berghof, einer von Adolf Hitlers wichtigsten Aufenthaltsorten. Unter dem Gelände entstand ein weit verzweigtes Bunkersystem, das Schutzräume, Verbindungswege und Versorgungsanlagen umfasste. Teile dieser Anlagen sind heute erhalten und zugänglich. Der Obersalzberg ist heute ein historischer Lernort, der die Geschichte des Nationalsozialismus dokumentiert und zur kritischen Auseinandersetzung anregt.
(D) Berchtesgaden. Obersalzberg. Kehlsteinhaus 10.10.2002
Das Kehlsteinhaus wurde 1938 auf 1.834 m Höhe als prestigeträchtiges Bauprojekt des NS-Regimes errichtet. Initiiert von Martin Bormann, entstand es in nur 13 Monaten unter extremen Bedingungen und mit hohem technischem Aufwand. Es war als Geschenk für Adolf Hitler gedacht, spielte jedoch politisch kaum eine Rolle, da er den Ort wegen seiner Höhenangst selten besuchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude weitgehend unzerstört und wurde später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute dient es als Mahnmal und dokumentiert die Geschichte des Nationalsozialismus.
(GB) London. National Army Museum 03.08.2002
Das National Army Museum ist das zentrale Museum zur Geschichte der britischen Armee und befindet sich im Londoner Stadtteil Chelsea. Es wurde 1960 gegründet und zeigt die Entwicklung der Armee vom 17. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellungen beleuchten besonders die Erfahrungen einzelner Soldaten und deren Einfluss auf Gesellschaft und Geschichte. Neben Uniformen, Kunstwerken und historischen Objekten bietet das Museum auch interaktive und multimediale Präsentationen. Der Eintritt ist frei, und wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Dauergalerien.
(GB) London. HSM Belfast 02.08.2002
Die HMS Belfast ist ein historischer Leichter Kreuzer der Royal Navy und liegt heute als Museumsschiff auf der Themse in London. Das Kriegsschiff wurde 1938 in Dienst gestellt und war im Zweiten Weltkrieg unter anderem am Nordmeergeleitverkehr und an der Landung in der Normandie beteiligt. Nach weiteren Einsätzen im Koreakrieg wurde das Schiff 1971 ausser Dienst gestellt und als Museum eröffnet. Besucher können heute zahlreiche Decks, Geschütztürme und Mannschaftsräume besichtigen und so einen Eindruck vom Leben an Bord eines Kriegsschiffes des 20. Jahrhunderts gewinnen.
(GB) London. Britain at War Museum 02.08.2002
Das Britain at War Museum in London zeigte das Leben in Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere während des London Blitz. Besucher konnten originalgetreue Straßenszenen, Luftschutzbunker, eine BBC-Radiostation sowie zahlreiche Ausstellungsstücke und Spezialeffekte erleben, die den Kriegsalltag von Soldaten und Zivilisten darstellten. Ziel der Ausstellung war es, die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung realistisch darzustellen. Das Museum befand sich nahe der London Bridge und war von 1992 bis 2013 geöffnet. Heute existiert die Ausstellung in dieser Form nicht mehr, ihre Sammlungen wurden an andere Organisationen übergeben.
(GB) London. Imperial War Museum 01.08.2002
Das Imperial War Museum in London wurde 1917 während des Ersten Weltkriegs gegründet und 1920 eröffnet. Es dokumentiert die Geschichte moderner Kriege mit besonderem Fokus auf Grossbritannien und das Commonwealth. Das Museum zeigt sowohl militärische als auch zivile Erfahrungen von Konflikten – von den Weltkriegen bis zu heutigen Kriegen. Zu den Ausstellungen gehören Panzer, Flugzeuge, persönliche Gegenstände, Fotografien, Kunstwerke und interaktive Installationen. Ziel des Museums ist es, die Auswirkungen von Krieg auf Menschen und Gesellschaft zu vermitteln und das Verständnis für Geschichte und Konflikte zu fördern.



















































































































































