Bunker-Reisen
USS Growler (SSG-577) 28.04.2026
Die USS Growler (SSG-577) war ein konventionell angetriebenes Raketen-U-Boot der US-Navy, das während des Kalten Krieges als Teil des Regulus-Raketenprogramms diente. Sie war eines von nur zwei gebauten U-Booten ihrer Klasse und diente als frühes Beispiel für die seegestützte...
USS Intrepid (CV-11) 28.04.2026
Die USS Intrepid (CV-11) war ein Flugzeugträger der Essex-Klasse der United States Navy. Sie wurde 1943 in Dienst gestellt, nahm an den entscheidenden Pazifikschlachten des Zweiten Weltkriegs teil und diente später während des Kalten Kriegs und des Vietnamkriegs. Seit 1982 liegt sie als...
CGC Taney (WHEC-37) Coast Guard 25.04.2026
Die USCGC Taney (WHEC-37) war ein Hochseeschiff der US-Küstenwache (United States Coast Guard), das von 1936 bis 1986 im Dienst stand. Sie ist berühmt als das letzte noch existierende Schiff, das den Angriff auf Pearl Harbor 1941 überstand, und diente später in mehreren Kriegen. Zentrale Fakten...
U-Boot USS Torsk (SS-423) 25.04.2026
Die USS Torsk (SS-423) ist ein U-Boot der Balao-Klasse der United States Navy, das im Zweiten Weltkrieg diente. Sie wurde 1944 in Dienst gestellt und ist besonders bekannt für das Versenken der letzten japanischen Schiffe des Krieges. Heute ist sie als Museumsschiff in Baltimore, Maryland,...
Tag 61-62 | 23.-24.04.2026 | Norfolk – Relingblick auf die Navy
Nach einem Seetag wirkt Norfolk zunächst überraschend bodenständig. Ein paar Strassenzüge, Backstein, Cafés, dazu der Geruch von Wasser in der Luft. Alles eher ruhig als spektakulär. Wir drehen eine kurze Runde durch die Innenstadt, schauen hinüber zum Elizabeth River, und ohne dass es sich...
Schlachtschiff USS Wisconsin (BB-64) 24.04.2026
Die USS Wisconsin (BB-64) ist ein Schlachtschiff der Iowa-Klasse der United States Navy. Sie wurde 1944 in Dienst gestellt und diente in drei großen Konflikten: im Zweiten Weltkrieg, im Koreakrieg und im Golfkrieg. Heute ist sie ein Museumsschiff im Nauticus-Komplex in Norfolk, Virginia,...
(Peru) Callao. Museo del Ejército – Fortaleza Real Felipe 25.03.2026
Das Museo del Ejército – Fortaleza Real Felipe befindet sich in der historischen Fortaleza Real Felipe im Hafen von Callao bei Lima und gehört zu den bedeutendsten militärhistorischen Anlagen Perus. Die im 18. Jahrhundert von den Spaniern erbaute Festung diente dem Schutz des Hafens vor Piraten und feindlichen Flotten. Heute zeigt das Museum Waffen, Uniformen, Kanonen, Festungsanlagen und Ausstellungen zur Militärgeschichte Perus von der Kolonialzeit bis zur Republik. Besucher können Mauern, Türme, Kasernen und Innenhöfe besichtigen und erhalten einen guten Einblick in die Verteidigungsgeschichte des Landes sowie in das Leben der Soldaten vergangener Jahrhunderte.
(Uruguay) Punta del Este. Panzerschiff Admiral Graf Spee 28.02.2026
Die Admiral Graf Spee, ein Panzerschiff der Kriegsmarine, operierte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs als Handelsstörer im Südatlantik und versenkte neun Handelsschiffe ohne Menschenverluste. Am 13. Dezember 1939 wurde sie im Gefecht vor dem Río de la Plata von drei britischen Kreuzern beschädigt und lief Montevideo an. Unter politischem Druck Uruguays und von britischen Schiffen blockiert, liess Kommandant Hans Langsdorff das Schiff am 17. Dezember 1939 selbst versenken. Drei Tage später nahm er sich in Buenos Aires das Leben.
1997 wurde ein 15-cm-Geschützrohr geborgen und vor dem Museo Naval in Montevideo ausgestellt. 2004 begann trotz Protesten der Bundesrepublik Deutschland die von privaten Investoren und Uruguay finanzierte Hebung des Wracks aus acht Metern Tiefe, da es die Schifffahrt gefährdete. Am 25. Februar 2004 wurde als erstes grösseres Teil ein 27 Tonnen schwerer optischer Entfernungsmesser geborgen.
Der Anker der „Admiral Graf Spee“ wurde nach der Selbstversenkung 1939 später aus dem Wrack geborgen und befindet sich heute als Denkmal zuerst in Montevideo und heute in Punta del Este. Er ist öffentlich ausgestellt und erinnert an das Gefecht vor dem Río de la Plata sowie an die Geschichte des Schiffes.
(CH) Sasso San Gottardo 26.09.2025
Das Sasso San Gottardo ist ein Museum und historischer Militärbunker im Inneren des Gotthardpasses in der Schweiz. Die ehemalige Festungsanlage wurde während des Zweiten Weltkriegs gebaut, um die wichtige Nord-Süd-Verbindung zu schützen. Heute beherbergt die Anlage Ausstellungen zur Militärgeschichte, zur Bedeutung des Gotthards als Verkehrsweg sowie zu Themen wie Energie, Wasser und Kristalle. Besucher gelangen durch Stollen tief ins Berginnere, wo Technik, Geschichte und alpine Landschaft eindrucksvoll miteinander verbunden sind. Das Sasso San Gottardo gilt heute als eines der spannendsten Festungsmuseen der Schweiz.
(F) Combat de la Hardt 13.09.2024
Das Combat de la Hardt fand im Januar 1945 im elsässischen Hardtwald nahe Colmar statt. Es war Teil der Kämpfe um den sogenannten Colmarer Kessel im Zweiten Weltkrieg. Französische und amerikanische Truppen trafen auf hartnäckigen deutschen Widerstand unter schwierigen Winterbedingungen. Dichte Wälder, Schnee und schlechte Sicht erschwerten die Operationen erheblich. Trotz hoher Verluste gelang es den Alliierten, die deutschen Linien zurückzudrängen. Das Gefecht trug entscheidend zur Auflösung des Brückenkopfes und zur Befreiung des Elsass bei.
(F) Ouvrage Simserhof 19.07.2024
Die Ouvrage Simserhof ist eine der größten Festungsanlagen der französischen Maginot-Linie im Elsass-Lothringen. Die zwischen 1929 und 1938 erbaute Anlage diente der Verteidigung der französischen Grenze zu Deutschland. Simserhof besteht aus mehreren Kampfbunkern, unterirdischen Kasernen, Munitionslagern und einer elektrischen Schmalspurbahn. Während des Zweiten Weltkriegs war das Werk mehrfach in Gefechte verwickelt, wurde 1940 von deutschen Truppen umgangen und 1944 erneut umkämpft. Heute ist Simserhof ein Museum und kann besichtigt werden.
(D) Pfeiler Reichsautobahn. Breisach 27.12.2022
Der Pfeiler der Reichsautobahn bei Breisach ist ein unvollendetes Brückenbauwerk aus der Zeit des Autobahnbaus im Dritten Reich. Er gehört zu den Relikten der geplanten, aber nie fertiggestellten Rheinquerung der Reichsautobahn zwischen Deutschland und Frankreich bei Breisach. Der einzelne Betonpfeiler steht heute als technisches Denkmal und Mahnmal in der Landschaft am Rhein. Er erinnert sowohl an die ambitionierten Infrastrukturprojekte der 1930er Jahre als auch an deren politische und militärische Hintergründe sowie an den Baustopp durch den Zweiten Weltkrieg. Heute ist der Pfeiler ein historisches Zeugnis der Verkehrsgeschichte und ein regionaler Erinnerungsort.
(F) Feste Obergentringen, Thionville 24.07.2022
Die Feste Obergentringen (französisch: Ouvrage de Galgenberg) bei Thionville ist eine der größten und stärksten Festungen der ehemaligen deutschen Moselstellung. Sie wurde zwischen 1899 und 1906 vom Deutschen Kaiserreich erbaut, um die Grenze zu Frankreich zu sichern. Die Anlage bestand aus zahlreichen Bunkern, Geschützständen und unterirdischen Gängen und bot Platz für über 1.000 Soldaten. Im Ersten Weltkrieg blieb sie unzerstört, später nutzte Frankreich sie weiter. Heute ist die Festung teilweise erhalten und ein bedeutendes Beispiel der Festungsbaukunst vor dem Ersten Weltkrieg.
(F) Fort Casso, Rohrbach-lès-Bitche 08.07.2022
Fort Casso ist ein ehemaliges Artilleriewerk der Maginot-Linie bei Rohrbach-lès-Bitche im Département Moselle in Frankreich. Die Anlage wurde in den 1930er-Jahren zur Verteidigung der französischen Grenze errichtet und gehörte zum befestigten Sektor Rohrbach. Das Werk bestand aus unterirdischen Kasernen, Munitionslagern, Kraftwerk sowie mehreren Kampfbunkern mit Geschützen und Maschinengewehren. Während des Zweiten Weltkriegs war Fort Casso in Gefechte verwickelt, wurde jedoch nach dem Waffenstillstand 1940 aufgegeben. Heute ist die Anlage als Museum erhalten und kann besichtigt werden. Besucher erhalten Einblicke in das Leben der Soldaten, die Technik der Maginot-Linie und die militärische Architektur der Zeit.
(F) Grand Barrage de Herbitzheim 18.08.2021
Der Grand Barrage de Herbitzheim ist ein bedeutendes Wehr- und Schleusenbauwerk am Saarkanal in der Region Grand Est in Frankreich, nahe der deutsch-französischen Grenze. Die Anlage dient der Regulierung des Wasserstands sowie der Sicherstellung der Schiffbarkeit für die Binnenschifffahrt. Neben seiner technischen Funktion prägt das Bauwerk auch das Landschaftsbild der Saarregion. Für Reisende entlang des Kanals und der Saar ist das Barrage ein interessanter Punkt, der Technik, Wasserbau und Schifffahrt miteinander verbindet und einen Einblick in die Infrastruktur der europäischen Wasserstrassen bietet.
(D) Beckingen. Bunker 767 13.08.2021
Beckingen ist eine Gemeinde im Saarland an der Saar zwischen Merzig und Saarbrücken. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück und war im Mittelalter Sitz des Deutschen Ordens. Heute ist Beckingen vor allem durch Industrie, Naturtourismus und historische Bauwerke bekannt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Westwall-Bunker 767, auch „Erlkönig“ genannt. Der 1938 erbaute Bunker gehört zu den stärksten Anlagen des Westwalls mit bis zu 3,5 m dicken Wänden und einem Panzerturm zur Rundumverteidigung. Heute ist der Bunker Teil des Bunkermuseums Beckingen und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
(D) Beckingen. Westwallbunker Wh 720 13.08.2021
In Beckingen befindet sich der Westwallbunker WH 720, ein gut erhaltener Teil des historischen Westwalls aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Bunker diente ursprünglich als Schutzbauwerk für Soldaten und als Teil der umfangreichen Verteidigungslinie entlang der Saar. Heute ist der WH 720 ein interessantes Ziel für Geschichtsinteressierte und Fotografen. Besucher können die massive Stahlbetonstruktur und die noch erhaltenen Gänge erkunden, die einen Einblick in die militärische Bauweise der 1930er Jahre geben. Der Bunker ist ein Mahnmal der Geschichte und erinnert an die Kriegszeit in der Region.
(D) B-Werk Besseringen 12.08.2021
Das B-Werk Besseringen ist eine der am besten erhaltenen Bunkeranlagen des Westwalls aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Anlage wurde ab 1938 errichtet und diente als stark befestigter Verteidigungsbunker mit mehreren Stockwerken, Panzerkuppeln und umfangreicher technischer Ausstattung. Heute ist das B-Werk ein Museum, das die Geschichte des Westwalls, das Leben der Soldaten im Bunker sowie die militärische Technik jener Zeit dokumentiert. Besucher können original erhaltene Räume, Maschinenanlagen und Ausstellungen besichtigen und erhalten einen anschaulichen Einblick in den Bunkeralltag und die Geschichte der Grenzbefestigungen.
(F) Le Barrage de Sarralbe 13.08.2020
Le Barrage de Sarralbe war ein Teil der Ligne Maginot Aquatique, eines ingenieurtechnischen Verteidigungssystems in der Umgebung von Sarralbe (Moselle, Frankreich). Das Bauwerk entstand Mitte der 1930er‑Jahre als Wehr mit mehreren Durchlässen, das im Kriegsfall die Albe aufstauen und über Stauflächen grosse Flächen bewusst fluten sollte, um den Vormarsch feindlicher Truppen zu verzögern. Es gehörte zu einer Reihe von Barragen und Dämmen, die zusammen mit Blockhäusern funktionierten und war bis 1940 im Einsatz. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bauwerk teilweise zerstört und später rekonstruiert, bis es Anfang des 21. Jahrhunderts endgültig entfernt wurde. Heute erinnert sein Standort an diese besondere Strategie der Wasserverteidigung im Grenzraum.
(F) Fort de Mutzig. Feste Kaiser Wilhelm II 10.08.2020
Das Fort de Mutzig, auch Feste Kaiser Wilhelm II, ist eine der modernsten deutschen Festungsanlagen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Sie wurde ab 1893 im Elsass zur Sicherung Strassburgs gegen Frankreich erbaut und galt als technisches Meisterwerk mit gepanzerten Geschütztürmen, Betonbunkern, unterirdischen Gängen und eigener Stromversorgung. Die Anlage bot Platz für tausende Soldaten und war Teil der deutschen Reichsverteidigung. Heute ist das Fort eine der grössten erhaltenen Festungen Europas und ein bedeutendes historisches Denkmal der Militärarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.
(F) Fort Uhrich. Illkirch-Graffenstaden 05.08.2020
Das Fort Uhrich in Illkirch-Graffenstaden ist ein ehemaliges deutsches Festungswerk der Strassburger Befestigungsanlage aus dem späten 19. Jahrhundert. Es wurde nach der Annexion von Elsass-Lothringen durch das Deutsche Reich erbaut und gehörte zum Festungsgürtel von Strassburg. Das Fort diente der Verteidigung gegen Frankreich und war Teil eines modernen Systems aus detachierten Forts. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Anlage von Frankreich übernommen. Heute ist das Fort teilweise erhalten und ein bedeutendes militärhistorisches Bauwerk der Region sowie ein Zeugnis der deutsch-französischen Geschichte im Elsass.
(F) Guadeloupe. Fort Fleur d’épée 12.12.2018
Das Fort Fleur d’épée wurde im 18. Jahrhundert von den Franzosen zum Schutz der wichtigen Bucht von Pointe-à-Pitre erbaut und spielte eine strategische Rolle in den kolonialen Konflikten zwischen Frankreich und Grossbritannien. Die Festung liegt auf einem Hügel über dem Meer und ermöglichte die Kontrolle der Zufahrt zur Reede. Das Fort besteht aus dicken Steinmauern, Kasernen, Pulvermagazinen und Geschützstellungen. Im Jahr 1794 wurde die Anlage während der Kämpfe um Guadeloupe zeitweise von britischen Truppen eingenommen. Heute ist das Fort eine historische Sehenswürdigkeit mit Ausblick über die Küste und die Inseln vor Pointe-à-Pitre.
(F) Guadeloupe. Basse-Terre. Fort Delgrès 11.12.2018
Das Fort Delgrès liegt oberhalb der Stadt Basse-Terre auf Guadeloupe und wurde im 17. Jahrhundert von den Franzosen errichtet, um den Hafen und die Westküste zu schützen. Bekannt wurde das Fort durch den Freiheitskämpfer Louis Delgrès, der hier 1802 Widerstand gegen die Wiedereinführung der Sklaverei durch Napoleon leistete. Als die Niederlage unausweichlich war, sprengten sich Delgrès und seine Mitstreiter in die Luft, um nicht aufzugeben. Heute ist das Fort ein historisches Denkmal und ein wichtiger Erinnerungsort an den Kampf gegen die Sklaverei.
(F) Guadeloupe. Vieux Fort 01.12.2018
Das Vieux Fort liegt an der Südspitze von Basse-Terre auf Guadeloupe und stammt aus der frühen Kolonialzeit des 17. Jahrhunderts. Die Anlage diente zur Sicherung der Seewege und zur Verteidigung der Küste gegen feindliche Schiffe. Durch seine Lage auf einer Anhöhe bot das Fort eine gute Sicht über die Karibik und die Annäherung an die Insel. Heute sind nur noch Ruinen erhalten, die jedoch die strategische Bedeutung des Ortes zeigen. Das Gebiet um Vieux Fort gilt als einer der ältesten von Europäern besiedelten Orte Guadeloupes.
(F) Guadeloupe. Trois Rivières 01.12.2018
In Trois-Rivières auf Guadeloupe befinden sich die Überreste einer frühen französischen Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, die zum Schutz der wichtigen Anlandestelle errichtet wurde. Die Anlage diente der Sicherung der Küste sowie als militärischer Stützpunkt in der Anfangszeit der Kolonisierung. Von hier aus konnten Schiffe beobachtet und die Landung kontrolliert werden. Heute sind nur noch Mauerreste und Geländestrukturen erhalten, die jedoch die strategische Bedeutung des Ortes zeigen. Die Festung gehört zu den ältesten militärischen Standorten der Insel und ist ein Zeugnis der frühen Kolonialgeschichte Guadeloupes.
(B) Brüssel. Musée royal de l’armée et de l’histoire militaire 11.04.2015
Das Musée royal de l’armée et de l’histoire militaire im Brüssel befindet sich im Jubelpark und zählt zu den bedeutendsten Militärmuseen Europas. Die umfangreiche Sammlung zeigt Waffen, Uniformen, Fahrzeuge, Flugzeuge und Dokumente vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Besonders beeindruckend sind die große Flugzeughalle sowie Ausstellungen zu den Weltkriegen und zur belgischen Militärgeschichte. Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in die militärische Entwicklung Belgiens und Europas in einem historischen und architektonisch eindrucksvollen Gebäude.
(GB) London. HMS Belfast 13.01.2014
Die HMS Belfast liegt an der Themse im Herzen von London und ist ein bedeutendes Museumsschiff der Royal Navy. Der leichte Kreuzer wurde 1938 in Dienst gestellt und war unter anderem im Zweiten Weltkrieg sowie im Koreakrieg im Einsatz. Heute können Besucher die Brücke, Mannschaftsunterkünfte und Maschinenräume besichtigen und so einen authentischen Einblick in das Leben an Bord eines Kriegsschiffes erhalten. Von Deck aus bietet sich zudem ein beeindruckender Blick auf die Tower Bridge und die Londoner Skyline.
(D) Sachsenhausen 04.08.2013
Das KZ Sachsenhausen war ein nationalsozialistisches Konzentrationslager in Oranienburg bei Berlin und wurde 1936 errichtet. Es diente der Inhaftierung politischer Gegner, Juden, Sinti und Roma, Homosexueller sowie anderer vom NS-Regime verfolgter Gruppen. Zehntausende Menschen wurden dort zur Zwangsarbeit gezwungen, misshandelt oder ermordet. Sachsenhausen war zudem ein Ausbildungsort für SS-Wachpersonal. Nach 1945 nutzte die sowjetische Besatzungsmacht das Gelände als Speziallager. Heute ist Sachsenhausen eine Gedenkstätte und erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
(D) Nürnberg. Reichsparteigelände 27.12.2012
Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg war zwischen 1933 und 1938 das zentrale Veranstaltungsareal der Reichsparteitage der NSDAP. Auf dem riesigen Gelände entstanden monumentale Bauten wie die Kongresshalle und die Zeppelintribüne, entworfen unter anderem von Albert Speer. Die Architektur diente der Machtdemonstration und Propaganda des NS-Regimes. Heute ist das Gelände ein historischer Lern- und Erinnerungsort, insbesondere durch das Dokumentationszentrum zur Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus.
(D) Dresden. Militärhistorisches Museum der Bundeswehr 06.05.2012
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden gehört zu den bedeutendsten militärhistorischen Museen Europas. Es zeigt rund 800 Jahre deutscher Militärgeschichte und stellt dabei nicht Waffen und Schlachten, sondern den Menschen sowie die Ursachen und Folgen von Krieg und Gewalt in den Mittelpunkt. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Arsenalgebäude, das durch einen modernen keilförmigen Neubau des Architekten Daniel Libeskind ergänzt wurde. Die Ausstellung verbindet einen chronologischen Rundgang zur Militärgeschichte mit thematischen Bereichen und lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit Krieg, Militär und Gesellschaft ein.
(A) Wien. Heeresgeschichtliches Musseum 07.12.2011
Das Heeresgeschichtliche Museum ist eines der bedeutendsten militärhistorischen Museen Europas und zugleich der älteste Museumsbau Wiens. Es befindet sich im Arsenal und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Die umfangreiche Dauerausstellung zeigt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom 16. Jahrhundert bis 1918 sowie die Entwicklung Österreichs bis ins 20. Jahrhundert. Mit zahlreichen Originalobjekten wie Waffen, Uniformen und Kunstwerken verbindet das Museum Militärgeschichte mit Kultur, Technik und Gesellschaft und bietet einen umfassenden Einblick in die Auswirkungen von Krieg und Geschichte.
(D) Hamburg. Internationales Maritimes Museum 17.07.2011
Das Internationale Maritime Museum Hamburg befindet sich im historischen Kaispeicher B in der HafenCity und zählt zu den bedeutendsten Schifffahrtsmuseen weltweit. Auf neun Ausstellungsdecks präsentiert es über 100.000 Exponate aus rund 3.000 Jahren maritimer Geschichte – von frühen Booten bis zu modernen Containerschiffen. Grundlage ist die weltweit grösste private Sammlung des Sammlers Peter Tamm. Modelle, Kunstwerke, nautische Instrumente und interaktive Stationen machen die Entwicklung der Seefahrt.
(D) Hamburg. U-434 16.07.2011
Das U-434 U-Bootmuseum in Hamburg ist ein begehbares sowjetisches U-Boot der Tango-Klasse aus dem Kalten Krieg. Das 1976 gebaute Diesel-Elektro-U-Boot wurde nach seiner Ausserdienststellung zu einem Museum umgebaut und liegt heute im Hafen von St. Pauli. Besucher können die engen Schlafräume, den Maschinenraum, die Kommandozentrale und Torpedorohre besichtigen. Das Museum vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in den Alltag der Besatzung sowie in die Technik und Einsatzbedingungen von U-Booten während des Kalten Krieges.
(D) Hamburg. Zombeck-Bunker. – 15.07.2011
Der Zombeck-Bunker in Hamburg gehört zu den Luftschutztürmen des Zweiten Weltkriegs und wurde nach seinem Konstrukteur Paul Zombeck benannt. Die zwischen 1939 und 1941 errichteten Rundbunker dienten als Schutzräume für die Zivilbevölkerung bei Luftangriffen. Charakteristisch ist die spiralförmig ansteigende Rampe im Inneren, die um einen zentralen Zylinder mit sanitären Anlagen verläuft und vielen Menschen schnell Schutz bot. Die Türme waren für etwa 500 bis 600 Personen ausgelegt, wurden jedoch oft von über 1.000 Menschen genutzt. Heute stehen mehrere Zombeck-Bunker in Hamburg unter Denkmalschutz und sind wichtige Zeugnisse des Luftschutzbaus im Zweiten Weltkrieg.
(D) Hamburg. Cap San Diego 15.07.2011
Die Cap San Diego ist das weltweit größte noch fahrtüchtige Museumsfrachtschiff und ein Wahrzeichen des Hamburger Hafens. Der 1961/62 gebaute Stückgutfrachter fuhr bis 1981 im Liniendienst zwischen Europa und Südamerika. Heute liegt das rund 160 Meter lange Schiff an der Überseebrücke und dient als Museum, Eventlocation und schwimmendes Hotel. Besucher können nahezu alle Bereiche besichtigen und so die klassische Seefahrt vor der Containerära hautnah erleben. Mehrmals im Jahr unternimmt die Cap San Diego zudem Fahrten auf der Elbe.
(D) KZ Dachau. 03.04.2011
Das KZ Dachau war eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager und wurde 1933 bei München errichtet. Es diente zunächst zur Inhaftierung politischer Gegner, später auch von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und anderen Verfolgten des NS-Regimes. Über 200.000 Menschen waren dort inhaftiert, zehntausende starben durch Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten oder Gewalt. Dachau wurde zum Modell für weitere Konzentrationslager. Heute ist das Gelände eine Gedenkstätte und erinnert an die Opfer sowie an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur.
(D) KZ Flossebürg 06.06.2010
Das KZ Flossenbürg war ein nationalsozialistisches Konzentrationslager, das 1938 in der Oberpfalz errichtet wurde. Es diente zunächst der Inhaftierung politischer Gegner und später vor allem der Ausbeutung von Häftlingen in der Granitindustrie und Rüstungsproduktion. Insgesamt waren über 100.000 Menschen aus vielen europäischen Ländern dort inhaftiert, von denen etwa 30.000 starben. Kurz vor Kriegsende wurden viele Häftlinge auf Todesmärsche geschickt. Heute erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer und die Verbrechen des NS-Regimes.
(D) Röthenbach. Museum für Historische Wehrtechnik 05.06.2010
Das Museum für Historische Wehrtechnik in Röthenbach an der Pegnitz wurde 1984 eröffnet und zeigt die Entwicklung der Wehrtechnik der letzten rund 300 Jahre mit Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jahrhundert. Die umfangreiche Sammlung umfasst Funk- und Fernmeldetechnik, Infanteriewaffen, Munition, Artillerie sowie Luftschutz- und Sanitätsausrüstung. Ein besonderer Fokus liegt auf der militärischen Industrie in Nordbayern und dem Luftkrieg um Nürnberg. Die Ausstellungsfläche wurde im Laufe der Jahre auf über 1000 m² erweitert und umfasst mehrere Gebäude sowie ein Außengelände mit Großexponaten.
(D) Nürnberg. Reichsparteitagsgelände 04.06.2010
Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg war zwischen 1933 und 1938 das zentrale Veranstaltungsareal der Reichsparteitage der NSDAP. Auf dem riesigen Gelände entstanden monumentale Bauten wie die Kongresshalle und die Zeppelintribüne, entworfen unter anderem von Albert Speer. Die Architektur diente der Machtdemonstration und Propaganda des NS-Regimes. Heute ist das Gelände ein historischer Lern- und Erinnerungsort, insbesondere durch das Dokumentationszentrum zur Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus.
(F) Wizernes. La Coupole. V2 Bunker 29.07.2009
La Coupole bei Wizernes in Nordfrankreich ist ein riesiger deutscher Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der 1943–1944 von der Organisation Todt gebaut wurde. Die Anlage sollte als unterirdische Startbasis für V2-Raketen gegen England dienen. Unter einer 5 Meter dicken Betonkuppel befand sich ein weitläufiges Tunnelsystem zur Lagerung, Vorbereitung und zum Abschuss der Raketen. Durch alliierte Bombenangriffe und die Invasion in der Normandie wurde der Bau jedoch nie fertiggestellt und die Anlage kam nicht zum Einsatz. Heute ist La Coupole ein Museum und Erinnerungszentrum zur Geschichte der V-Waffen, der deutschen Besatzung und der Raumfahrtgeschichte.
(D) KZ Buchenwald 20.08.2003
Das KZ Buchenwald war eines der grössten Konzentrationslager des NS-Regimes, errichtet 1937 nahe Weimar. Hier inhaftierten die Nationalsozialisten politische Gegner, Juden, Sinti und Roma sowie andere verfolgte Gruppen. Die Haftbedingungen waren geprägt von Zwangsarbeit, Hunger und Gewalt. Über 56.000 Menschen starben infolge von Misshandlungen, Krankheiten oder gezielten Tötungen. Am 11. April 1945 wurde das Lager von US-Truppen befreit. Heute dient Buchenwald als Gedenkstätte und Mahnung gegen das Vergessen.
(D) KZ Flossenbürg 19.08.2003
Das KZ Flossenbürg wurde 1938 im heutigen Bayern errichtet und diente zunächst der Zwangsarbeit in nahegelegenen Steinbrüchen. Später entwickelte es sich zu einem weit verzweigten Lagersystem mit zahlreichen Aussenlagern. Insgesamt waren über 100.000 Menschen aus vielen europäischen Ländern inhaftiert, von denen Zehntausende ums Leben kamen. Besonders gegen Kriegsende verschärften sich die Bedingungen dramatisch. Am 23. April 1945 wurde das Lager von US-Truppen befreit. Heute ist Flossenbürg eine Gedenkstätte, die an die Opfer erinnert und zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mahnt.
(D) Nürnberg 18.08.2003
Reichsparteitagsgelände
Das Reichsparteitagsgelände Nürnberg ist ein weitläufiges Areal im Südosten Nürnbergs, das zwischen 1933 und 1938 als zentrale Propagandastätte des NS-Regimes entstand. Hier fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Neben der Kongresshalle und der Zeppelintribüne gehörten auch das Märzfeld für Militärparaden, die Grosse Strasse als zentrale Achse sowie das Deutsche Stadion (unvollendet) zu den geplanten Monumentalbauten. Heute dient das Gelände als historischer Lernort und Mahnmal.
(F) Utha Beach. Musée Airborne. Saint Mére-Eglise 03.06.2003
Das Musée Airborne ist ein bedeutendes Museum in der Normandie, das den amerikanischen Fallschirmjägern der 82. und 101. US-Luftlandedivision gewidmet ist. Es erinnert an ihren Einsatz während der Landung in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 (D-Day). Seit seiner Eröffnung 1964 zeigt das Museum in mehreren thematischen Gebäuden originale Flugzeuge, Ausrüstung und persönliche Gegenstände. Moderne Inszenierungen und interaktive Ausstellungen lassen Besucher die Ereignisse von Vorbereitung bis Befreiung hautnah erleben und würdigen die Rolle der Luftlandetruppen in der Schlacht um die Normandie.
(F) Utha Beach. Saint Mére-Eglise. Kriegsveteran der am D-Day mit einem Landungsboot ankam 02.06.2003
(F) Marineküstenbatterie Crisbecq. Saint-Marcouf 02.06.2003
Die Marineküstenbatterie Crisbecq (auch Batterie Marcouf) war eine deutsche Küstenartilleriestellung des Atlantikwalls bei Saint-Marcouf in der Normandie. Sie wurde ab 1941 durch die Organisation Todt errichtet und verfügte über mehrere schwere 21-cm-Geschütze mit einer Reichweite von über 30 km. Am D-Day, dem 6. Juni 1944, eröffnete sie früh das Feuer auf die alliierte Invasionsflotte und spielte eine bedeutende Rolle bei der Verteidigung von Utah Beach. Nach schweren Kämpfen und Munitionsmangel wurde die Stellung am 11. Juni 1944 aufgegeben.
(F) Varreville 02.06.03
Der Strand von Varreville liegt an der Ostküste der Halbinsel Cotentin und war Teil des alliierten Landungsabschnitts Operation Overlord. Die weiten, flachen Sandflächen boten günstige Bedingungen für die Landung, waren jedoch durch deutsche Befestigungen gesichert. Dazu gehörten Bunker, MG-Nester und Widerstandsnester des Atlantikwall. Heute sind noch Reste dieser Anlagen sichtbar und erinnern an die strategische Bedeutung des Ortes während des D-Days.
(F) Utha Beach. Musée du Debarquement. Saint Mairie du Mont 02.06.2003
Das Musée du Débarquement Utah Beach befindet sich direkt am historischen Landungsstrand der Alliierten vom 6. Juni 1944. Es wurde 1962 eröffnet und erzählt in chronologisch aufgebauten Ausstellungen die Ereignisse des D-Day – von der Vorbereitung bis zum erfolgreichen Verlauf der Landung. Zu sehen sind originale Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge und ein authentischer B-26-Bomber. Multimediale Inszenierungen und Zeitzeugenberichte vermitteln eindrucksvoll die strategische Bedeutung von Utah Beach und machen das Museum zu einem zentralen Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs.
(F) Utha Beach 02.06.2003
Der Utah Beach an der Küste der Normandie zählt zu den fünf Landungsstränden der alliierten Invasion am D-Day. Am 6. Juni 1944 gingen hier vor allem US-amerikanische Truppen an Land, um die deutsche Besatzung zurückzudrängen. Trotz schwieriger Bedingungen verlief die Landung vergleichsweise erfolgreich und mit geringeren Verlusten als erwartet. Heute erinnert ein Museum vor Ort an die Ereignisse, während der weitläufige Strand und die Dünenlandschaft Besucher zu einem ruhigen, geschichtsträchtigen Ort einladen.
(F) Omaha Beach. La Cambe. Deutscher Soldatenfriedhof 01.06.2003
Der deutsche Soldatenfriedhof La Cambe in der Normandie ist eine der zentralen Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs in Frankreich. Hier ruhen über 21.000 deutsche Soldaten, die überwiegend während der Kämpfe nach der alliierten Landung am 6. Juni 1944 gefallen sind. Die Anlage ist schlicht und würdevoll gestaltet: Dunkle Kreuze aus Lavagestein prägen das Bild, im Zentrum erhebt sich ein grasbewachsener Hügel (Tumulus), unter dem zahlreiche Gefallene in einem Massengrab bestattet sind. La Cambe dient heute als Ort der Erinnerung, Mahnung und Versöhnung.
(F) Omaha Beach. Pointe du Hoc 01.06.2003
Die Klippen von Pointe du Hoc in der Normandie sind ein eindrucksvoller Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs. Am 1. Juni 2003 präsentierte sich die Landschaft als stilles, von Kratern durchzogenes Gelände, das die Spuren der schweren Kämpfe des D-Day bewahrt. Zwischen zerbombten Bunkern und steilen Felsen wird die strategische Bedeutung des Ortes greifbar: Hier erklommen US-Ranger unter Lebensgefahr die Klippen, um deutsche Geschütze auszuschalten. Heute wirkt Pointe du Hoc zugleich rau und ruhig – ein Mahnmal für Mut, Opfer und die zerstörerische Kraft des Krieges.
(F) Omaha Beach. Vierville-sur-Mer. Musée D Day Omaha 01.06.2003
Das Musée D-Day Omaha in Vierville-sur-Mer ist ein privates Museum nahe der berühmten Landungsstrände der Normandie. Nur wenige hundert Meter von Omaha Beach entfernt, präsentiert es auf über 3.000 m² eine umfangreiche Sammlung originaler Ausrüstungsgegenstände, Waffen und persönlicher Objekte aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung basiert auf einer über Jahrzehnte aufgebauten Privatsammlung und vermittelt anschaulich den Alltag der Soldaten sowie die Ereignisse des 6. Juni 1944. Besonders hervorzuheben sind interaktive Elemente wie Audioguides und eine immersive Virtual-Reality-Erfahrung, die den D-Day eindrucksvoll erlebbar macht.
(F) Omaha Beach. Vierville-sur-Mer 01.06.2003
Omaha Beach bei Vierville-sur-Mer in der Normandie zählt zu den bekanntesten Landungsabschnitten des D-Day am 6. Juni 1944. Hier trafen amerikanische Truppen auf besonders starken deutschen Widerstand, steile Klippen und gut befestigte Stellungen. Die verlustreichen Kämpfe machten Omaha zum symbolträchtigsten Strand der alliierten Invasion. Heute erinnern Denkmäler, Bunkerreste und der nahegelegene Soldatenfriedhof an die Ereignisse und die Bedeutung dieses Ortes für die Befreiung Europas.
(F) Omaha Beach. Saint-Laurent-sur-Mer. Musée d‘Omaha Beache 01.06.2003
Das Musée d’Omaha Beach befindet sich in der Normandie nahe des berühmten Landungsstrandes der Alliierten vom 6. Juni 1944. Es widmet sich der Geschichte der Landung auf Omaha Beach und zeigt eine eindrucksvolle Sammlung von Originalfahrzeugen, Waffen, Uniformen und persönlichen Gegenständen der Soldaten. Multimediale Präsentationen und Zeitzeugenberichte vermitteln die dramatischen Ereignisse des D-Day anschaulich und bewegend. Das Museum bietet Besuchern einen tiefen Einblick in die militärischen Abläufe sowie die menschlichen Schicksale dieses entscheidenden Moments der Geschichte.
(F) Omaha Beach. Colleville-sur-Mer. Amerikanischer Soldatenfriedhof 01.06.2003
Omaha Beach bei Colleville-sur-Mer ist einer der bekanntesten Landungsabschnitte der alliierten Invasion am 6. Juni 1944. Hier trafen amerikanische Truppen auf besonders starken deutschen Widerstand, was zu hohen Verlusten führte. Oberhalb des Strandes liegt heute der Amerikanische Soldatenfriedhof mit über 9.000 Gräbern, die an die Gefallenen erinnern. Die Anlage gilt als Ort des Gedenkens und der Mahnung für Frieden und die Opfer des Zweiten Weltkriegs.
(F) Omaha Beach 01.06.2003
Omaha Beach war einer der fünf Landungsabschnitte der Alliierten während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Der Strand lag zwischen Sainte-Honorine-des-Pertes und Vierville-sur-Mer und wurde hauptsächlich von US-Truppen angegriffen. Starker deutscher Widerstand, gut ausgebaute Befestigungen und schwieriges Gelände führten zu hohen Verlusten. Trotz grosser Verluste gelang es den Alliierten, einen Brückenkopf zu errichten und den Vormarsch ins Landesinnere einzuleiten. Omaha Beach gilt als einer der blutigsten Abschnitte des D-Days und als Symbol für Opferbereitschaft und Entschlossenheit.
(F) Gold Beach. Batterie Longues-sur-Mer 01.06.2003
Die Batterie Longues-sur-Mer war eine deutsche Küstenartilleriestellung an der normannischen Küste in Frankreich und Teil des Atlantikwalls. Sie wurde zwischen 1943 und 1944 erbaut und bestand aus vier 152-mm-Geschützen in massiven Betonbunkern sowie einem Leitstand zur Feuerleitung. Am 6. Juni 1944, dem D-Day, beschoss die Batterie die alliierten Landungsflotten vor Omaha- und Gold-Beach und wurde anschliessend durch Schiffsartillerie und Luftangriffe ausser Gefecht gesetzt. Heute ist die Anlage weitgehend erhalten und eine wichtige historische Gedenkstätte der Landung in der Normandie.
(F) Gold Beach. Port-en-Bessin. Musée des Epaves 31.05.2003
Das Musée des Épaves Sous-Marines du Débarquement in Port-en-Bessin widmet sich den Wracks und Relikten des D-Day-Landungsgebiets vor der Küste der Normandie. Die Ausstellung basiert auf jahrzehntelangen Bergungen von Jacques Lemonchois, der seit 1970 militärische Fahrzeuge, Schiffsteile und persönliche Gegenstände aus den Wracks vor den Landungsstränden barg. Zu sehen sind unter anderem Panzer, Geschütze, Torpedos und zahlreiche Fundstücke aus gesunkenen Schiffen. Das Museum zeigt damit die maritime Seite der Landung und erinnert an die Ereignisse unter Wasser während des 6. Juni 1944.
(F) Gold Beach. Arromanches-les-Bains. Musée du Debarquement 31.05.2003
Das Musée du Débarquement in Arromanches-les-Bains widmet sich der Landung der Alliierten in der Normandy Landings am 6. Juni 1944. Im Mittelpunkt steht der künstliche Hafen „Mulberry B“, dessen Überreste noch heute vor der Küste sichtbar sind. Modelle, Filme, Originalobjekte und Karten erklären die logistische Meisterleistung der Hafenanlage und ihre entscheidende Rolle für die Versorgung der alliierten Truppen nach der Landung in der Normandie. Das Museum vermittelt anschaulich die technische Planung, den Bau und die militärische Bedeutung dieses außergewöhnlichen Hafens.
(F) Gold Beach 31.05.2003
Der Gold Beach ist einer der fünf Landungsabschnitte der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 während der Normandy landings. Der Strand lag im britischen Angriffssektor zwischen Omaha Beach und Juno Beach und erstreckte sich bei der Stadt Arromanches-les-Bains. Ziel war die Einnahme des Hafens von Bayeux und die Verbindung mit den kanadischen Truppen. Die Landung verlief erfolgreicher als an Omaha Beach, dennoch gab es starke deutsche Verteidigung und Verluste. Heute erinnern Museen, Bunkerreste und der künstliche Hafen „Mulberry B“ an die Ereignisse des D-Day.
(F) Juno Beach. Douvres-la-Délivrande. Musée Radar 30.05.2003
Das Musée Radar 1944 in Douvres-la-Délivrande befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen deutschen Radaranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Station mit dem Decknamen „Distelfink“ wurde ab 1942 gebaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Luft- und Seeraumüberwachung im Atlantikwall. Heute können Besucher mehrere originale Bunker besichtigen, in denen Ausstellungen zur Radartechnik, zum Alltag der Soldaten und zur Schlacht um die Anlage im Juni 1944 gezeigt werden. Ein besonderes Highlight ist das erhaltene Würzburg-Radar, eines der wenigen weltweit. Das Museum vermittelt anschaulich die Bedeutung der Radartechnik im Zweiten Weltkrieg.
(F) Juno Beach 30.05.2003
Die Juno Beach ist einer der fünf Landungsstrände der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944, dem sogenannten D-Day. Der Strandabschnitt wurde hauptsächlich von kanadischen Truppen angegriffen, deren Ziel es war, die deutschen Verteidigungsstellungen zu durchbrechen und ins Landesinnere vorzurücken. Trotz starker Gegenwehr und hoher Verluste gelang es den Alliierten, den Strand zu sichern und wichtige Orte im Hinterland zu erreichen. Juno Beach gilt heute als bedeutender Erinnerungsort für den Beitrag Kanadas zur Befreiung Europas vom Nationalsozialismus und ist Teil der historischen D-Day-Landungsstrände.
(F) Sword Beach. Colleville-Montgomery. Stellung Hillman 30.05.2003
Die Stellung Hillman war ein stark befestigter deutscher Widerstandsnest-Komplex des Atlantikwall in Colleville-Montgomery in der Normandie. Die Anlage bestand aus mehreren betonierten Bunkern, Geschützstellungen und unterirdischen Verbindungsgängen und sollte den Zugang zum Strand Sword Beach sichern. Am D-Day (6. Juni 1944) wurde die Stellung von britischen Truppen nach schweren Kämpfen erobert. Heute ist die Anlage teilweise restauriert und als historische Gedenkstätte zugänglich.
(F) Sword Beach. Ouistreham. Musée le Bunker 30.05.2003
Das Musée du Mur de l’Atlantique – Le Grand Bunker befindet sich in einem ehemaligen deutschen Feuerleitstand aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 17 Meter hohe, fünfstöckige Bunker diente zur Koordination der Küstenverteidigung an der Orne-Mündung. Heute zeigt das Museum originalgetreu rekonstruierte Räume wie Funkzentrale, Unterkunft und Beobachtungsposten. Besucher erhalten einen eindrucksvollen Einblick in Aufbau, Funktion und Alltag des Atlantikwalls sowie die Ereignisse rund um die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944.
(F) Sword Beach. Batterie de Merville 29.05.2003
Die Batterie de Merville in der Normandie war eine deutsche Küstenartilleriestellung im Zweiten Weltkrieg und spielte eine wichtige Rolle am D-Day während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Die stark befestigte Anlage sollte die Landungsstrände, insbesondere Sword Beach, unter Beschuss nehmen. In der Nacht zum D-Day griffen britische Fallschirmjäger der 6. Luftlandedivision die Batterie an und konnten sie nach schweren Kämpfen ausschalten. Heute ist die Anlage ein Museum und eine wichtige Gedenkstätte der Schlacht um die Normandie.
(F) Sword Beach 29.05.2003
Sword Beach war einer der fünf alliierten Landungsabschnitte während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Er lag östlich der Stadt Ouistreham und wurde vor allem von britischen Truppen angegriffen. Ziel war es, schnell ins Landesinnere vorzustoßen und eine Verbindung zu den Fallschirmjägern herzustellen. Trotz starken Widerstands gelang es den Alliierten, den Strand einzunehmen. Sword Beach spielte eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Landung und den Beginn der Befreiung Westeuropas.
(D) KZ Dachau 01.11.2002
Das KZ Dachau war eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager und wurde 1933 bei München errichtet. Es diente zunächst zur Inhaftierung politischer Gegner, später auch von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und anderen Verfolgten des NS-Regimes. Über 200.000 Menschen waren dort inhaftiert, zehntausende starben durch Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten oder Gewalt. Dachau wurde zum Modell für weitere Konzentrationslager. Heute ist das Gelände eine Gedenkstätte und erinnert an die Opfer sowie an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur.
(D) Berchtesgaden. Obersalzberg. Bunkeranlagen und Dokumentationszentrum 10.10.2002
Der Obersalzberg bei Berchtesgaden war während der NS-Zeit ein bedeutendes Machtzentrum. Hier befand sich der Berghof, einer von Adolf Hitlers wichtigsten Aufenthaltsorten. Unter dem Gelände entstand ein weit verzweigtes Bunkersystem, das Schutzräume, Verbindungswege und Versorgungsanlagen umfasste. Teile dieser Anlagen sind heute erhalten und zugänglich. Der Obersalzberg ist heute ein historischer Lernort, der die Geschichte des Nationalsozialismus dokumentiert und zur kritischen Auseinandersetzung anregt.
(D) Berchtesgaden. Obersalzberg. Kehlsteinhaus 10.10.2002
Das Kehlsteinhaus wurde 1938 auf 1.834 m Höhe als prestigeträchtiges Bauprojekt des NS-Regimes errichtet. Initiiert von Martin Bormann, entstand es in nur 13 Monaten unter extremen Bedingungen und mit hohem technischem Aufwand. Es war als Geschenk für Adolf Hitler gedacht, spielte jedoch politisch kaum eine Rolle, da er den Ort wegen seiner Höhenangst selten besuchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude weitgehend unzerstört und wurde später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute dient es als Mahnmal und dokumentiert die Geschichte des Nationalsozialismus.
(GB) London. National Army Museum 03.08.2002
Das National Army Museum ist das zentrale Museum zur Geschichte der britischen Armee und befindet sich im Londoner Stadtteil Chelsea. Es wurde 1960 gegründet und zeigt die Entwicklung der Armee vom 17. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellungen beleuchten besonders die Erfahrungen einzelner Soldaten und deren Einfluss auf Gesellschaft und Geschichte. Neben Uniformen, Kunstwerken und historischen Objekten bietet das Museum auch interaktive und multimediale Präsentationen. Der Eintritt ist frei, und wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Dauergalerien.
(GB) London. HSM Belfast 02.08.2002
Die HMS Belfast ist ein historischer Leichter Kreuzer der Royal Navy und liegt heute als Museumsschiff auf der Themse in London. Das Kriegsschiff wurde 1938 in Dienst gestellt und war im Zweiten Weltkrieg unter anderem am Nordmeergeleitverkehr und an der Landung in der Normandie beteiligt. Nach weiteren Einsätzen im Koreakrieg wurde das Schiff 1971 ausser Dienst gestellt und als Museum eröffnet. Besucher können heute zahlreiche Decks, Geschütztürme und Mannschaftsräume besichtigen und so einen Eindruck vom Leben an Bord eines Kriegsschiffes des 20. Jahrhunderts gewinnen.
(GB) London. Britain at War Museum 02.08.2002
Das Britain at War Museum in London zeigte das Leben in Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere während des London Blitz. Besucher konnten originalgetreue Straßenszenen, Luftschutzbunker, eine BBC-Radiostation sowie zahlreiche Ausstellungsstücke und Spezialeffekte erleben, die den Kriegsalltag von Soldaten und Zivilisten darstellten. Ziel der Ausstellung war es, die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung realistisch darzustellen. Das Museum befand sich nahe der London Bridge und war von 1992 bis 2013 geöffnet. Heute existiert die Ausstellung in dieser Form nicht mehr, ihre Sammlungen wurden an andere Organisationen übergeben.
(GB) London. Imperial War Museum 01.08.2002
Das Imperial War Museum in London wurde 1917 während des Ersten Weltkriegs gegründet und 1920 eröffnet. Es dokumentiert die Geschichte moderner Kriege mit besonderem Fokus auf Grossbritannien und das Commonwealth. Das Museum zeigt sowohl militärische als auch zivile Erfahrungen von Konflikten – von den Weltkriegen bis zu heutigen Kriegen. Zu den Ausstellungen gehören Panzer, Flugzeuge, persönliche Gegenstände, Fotografien, Kunstwerke und interaktive Installationen. Ziel des Museums ist es, die Auswirkungen von Krieg auf Menschen und Gesellschaft zu vermitteln und das Verständnis für Geschichte und Konflikte zu fördern.

















































































































































