CGC Taney (WHEC-37) Coast Card 25.04.2026

25.04.2026 | Bunker

Die USCGC Taney (WHEC-37) war ein Hochseeschiff der US-Küstenwache (United States Coast Guard), das von 1936 bis 1986 im Dienst stand. Sie ist berühmt als das letzte noch existierende Schiff, das den Angriff auf Pearl Harbor 1941 überstand, und diente später in mehreren Kriegen.

Zentrale Fakten
  • Schiffsklasse: Treasury-Klasse (Secretary-Klasse)

  • Stapellauf: 3. Juni 1936

  • Dienstzeit: 1936 – 1986

  • Verbleib: Museumsschiff in Baltimore, Maryland

  • Kennung: WHEC-37 (früher CG-37)

Entstehung und Bau

Die Taney wurde in der Philadelphia Navy Yard gebaut und nach Roger B. Taney, einem ehemaligen Obersten Richter der USA, benannt. Sie gehörte zur Treasury-Klasse, die für vielseitige Einsätze wie Patrouillen, Such- und Rettungsaktionen sowie Friedens- und Kriegsaufgaben konzipiert war. Die robusten Einheiten dieser Klasse galten als Rückgrat der US-Küstenwache während der 1930er- und 1940er-Jahre.

Einsatzgeschichte

Während des Zweiten Weltkriegs war die Taney bei Honolulu stationiert und feuerte beim Angriff auf Pearl Harbor auf japanische Flugzeuge. Sie diente später im Atlantik- und Pazifikraum als Geleitschiff und Radar-Pikettschiff. In den 1950er- und 1960er-Jahren nahm sie an Wetterpatrouillen und Vietnam-Operationen teil, wo sie Küstenbeschuss- und Versorgungsaufgaben übernahm.

Nachkriegsdienst und Bedeutung

Bis zu ihrer Außerdienststellung 1986 blieb die Taney eines der dienstältesten Schiffe der Küstenwache. Danach wurde sie der Historic Ships in Baltimore-Sammlung übergeben. Heute liegt sie im Inner Harbor von Baltimore als Museumsschiff und nationales historisches Wahrzeichen, das die lange Geschichte der US-Küstenwache und der amerikanischen Seefahrt veranschaulicht.

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