Tag 38-39 | 31.03.-01.04.2026 | Panama City: Mit KI läuft’s besser

01.04.2026 | Reiseberichte 2026, Weltentdeckungsreise 2026

Nach einem Seetag machen wir bereits vor 08.00 Uhr im Cruise Terminal Panama City fest, bewacht von einem Kriegsschiff der US-Navy. Unser gebuchter Ausflug zur Miraflores-Schleuse findet erst am Nachmittag statt. Also beschliessen wir kurzerhand, am Vormittag auf eigene Faust mit dem Taxi in die Altstadt zu fahren. Die Zeit ist knapp, wir müssen auswählen; also fragen wir die KI. Sekunden später liefert sie uns eine Route mit Sehenswürdigkeiten, Zeitplan und sogar einem Kaffeehalt. Perfekt organisiert machen wir uns auf den Weg.

Dank KI verbringen wir einen wunderbaren Morgen. Brütend heiss, aber höchst interessant und absolut sehenswert. Mittags kehren wir zufrieden zum Schiff zurück.

Am Nachmittag startet der organisierte Ausflug für „technikbegeisterte Personen“. Bei der Miraflores-Schleuse angekommen, heisst es erst einmal: aussteigen und einen 45-minütigen Film anschauen. Und danach? Unklar.

Schnell wird deutlich, dass unsere Reisegruppe nicht die einzige ist. Alle Besucher werden bunt gemischt ins Kino geschleust, der 3-D-Film läuft bereits auf Englisch. Die Funktionsweise der Schleuse wird in vielleicht zehn Minuten erklärt, der Rest besteht aus Hochglanz-Werbung für Panama.

Vom Kino geht es direkt in den Souvenirshop. Doch wo ist unsere Gruppe? Kein Schild, keine Nummer, kein türkisfarbenes T-Shirt zu sehen. Also warten wir draussen, zusammen mit einigen anderen ratlosen Artania-Passagieren.

Nach einer gefühlten Ewigkeit erscheint ein Reiseleiter und erklärt, die Aussichtsplattform sei inzwischen besucht worden. Für uns sei es nun zu spät, der Bus fahre gleich – und warte sicher nicht.

Fazit des Tages: Der KI-Ausflug schlägt den organisierten Ausflug klar.

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