Motorstunden 2.6 / Fahrkilometer: 8.18 / Schleusen: 2
Logbucheintrag: Wo Träume enden und Schleusen streiken
Heute beginnt einer der schlimmsten Tage, die man sich vorstellen kann – noch bevor überhaupt etwas passiert ist. Es ist der letzte Ferientag. Genau: Der Tag, an dem alles vorbei ist und man sich fragt, warum Ferien nicht gesetzlich auf vier Wochen verlängert werden.
Das kurze Stück nach Strasbourg? Normalerweise eine entspannte Stunde. Natürlich nur, wenn die Schleusen nicht auf eigene Faust rebellieren. Schleuse Nummer 51 – die letzte der ganzen Reise – hatte offenbar andere Pläne: DOPPELROT. Schluss, aus, Ende. Telefonate mit der VNF? Klar, es ist Sonntag – niemand da. Nach ein paar Anläufen dann doch Erfolg: „Wir schicken jemanden – dauert etwa eine Stunde.“ Merci. Genau das, was man braucht, wenn man heim will – französische Gelassenheit…
Eine Stunde später tatsächlich die Erlösung. Ein Mitarbeiter kommt, wir passieren, und Strasbourg empfängt uns mit der nüchternen Erkenntnis: Zwei Wochen vorbei, als wären es zwei Tage gewesen. Immerhin fühlt es sich an wie drei Wochen Entspannung – also netto fast ein Gewinn.
Für die Statistikfreunde:
- 16 Tage an Bord
- 53.9 Motorstunden
- 81 Schleusen (jede einzelne unvergessen)
- 261.78 km
- 2 Tunnel
- 5 bewegliche Brücken
Fazit: Grossartige Ferien – abgesehen vom letzten Tag. Und dem DOPPELROT. Aber sonst – perfekt.
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