Tag 59-60 | 21.-22.04.2026 | Charleston – ein Spaziergang durch die Zeit

22.04.2026 | Reiseberichte 2026, Weltentdeckungsreise 2026

Der 21.04. trägt den vielversprechenden Titel „Erholung auf See“. Und diesmal stimmt’s: keine Fotos, keine Notizen, kein Bericht; einfach treiben lassen. Fast ungewohnt, aber genau das Richtige.

Am 22.04. dann das Gegenteil: Charleston haut uns seine ganze Schönheit um die Ohren. Eine der Perlen dieser Reise. Wir liegen mitten in der Stadt, steigen von Bord  und sind sofort drin im Geschehen. Alles zu Fuss, so muss das sein.

Wir laufen los, ohne grossen Plan, und ehe wir uns versehen, sind drei Stunden vorbei. Charleston, 1670 gegründet und nach Charles II benannt, gehört um 1770 zur ersten Liga: reich, bedeutend, selbstbewusst genug für den Spitznamen „Little London“.

Dieser alte Glanz ist nie ganz verschwunden. Er blitzt aus jeder Ecke. Wir schlendern durch Kolonialzeit, streifen Antebellum und nehmen die viktorianische Eleganz gleich mit. Historische Häuserblocks ziehen vorbei, und die pastellfarbenen Fassaden der Rainbow Row wirken, als hätte jemand gute Laune angestrichen.

An der The Battery stehen die prächtigen Herrenhäuser am Wasser und geben sich betont lässig. Und dann wieder diese versteckten Gassen, die plötzlich auftauchen, als hätten sie auf uns gewartet.

Charleston bleibt dabei erstaunlich entspannt. Kriege, Erdbeben, Stürme; alles schon gesehen. Ein bisschen Diva, ja. Aber eine, die man sofort ins Herz schliesst.

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