Tag 33-35 | 26.-28.03.2026 | Mit Polizeieskorte ins Herz von Guayaquil

29.03.2026 | Reiseberichte 2026, Weltentdeckungsreise 2026

Zwei Tage auf See bei herrlich ruhigem Seegang und prächtigem Wetter führen uns am Morgen des 28.03. durch den Unterlauf des Río Guayas nach Guayaquil. Ein für Kreuzfahrtschiffe schmaler Fluss mit viel Gegenverkehr der vom Navigationsoffizier einiges Können abverlangt.

Guayaquil, die „heimliche Hauptstadt“ Ecuadors, empfängt uns mit ordentlich Tempo. Hier scheint niemand stillzustehen: Autos hupen, Menschen laufen, es wird geredet, gelacht und gehandelt; alles gleichzeitig und erstaunlich entspannt. Zwischen sorgfältig restaurierten Kolonialhäusern stehen moderne Gebäude, als würden sich Vergangenheit und Gegenwart ganz selbstverständlich den Platz teilen.

Im Seminario-Park werden Leguane gefüttert und fotografiert, während am Malecón 2000 gefühlt die halbe Stadt am Fluss entlang spaziert. Wir schauen noch kurz im Städtischen Museum vorbei, dann geht es wieder zurück an Bord. Am Ende bleibt vor allem ein Eindruck: Guayaquil ist keine Stadt, die stehen bleibt; sie ist ständig in Bewegung.

Übrigens der Weg vom Hafen in die Stadt wurde uns durch die Polizei gebahnt. Der Reisebus musste der Polizei in horrendem Tempo folgen. Bei Kreuzungen stoppten sie den Querverkehr und wir donnerten bei Rot über die Kreuzung. Wir fühlen uns wie der Präsident persönlich. Dies geschieht alles wegen der hohen Kriminalität. Wenn wir anhalten würden, wäre der Car mit samt Touristen geplündert. Aber sonst ist es sicher, versichert uns die Reiseführerin.

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